Unter dem Diktat des Schutzschirmes musste in Dillenburg in allen Bereichen gespart werden. Darunter hatten auch die Vereine zu leiden. Ab nächstem Jahr sollen sie wieder mehr...

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Dillenburg. Unter dem Diktat des Schutzschirmes musste in Dillenburg in allen Bereichen gespart werden. Darunter hatten auch die Vereine zu leiden. Ab nächstem Jahr sollen sie wieder mehr städtische Unterstützung erhalten.

In der Kommunalpolitik ist die wichtige Funktion der Vereine als Kulturträger und Kitt der Gesellschaft Konsens. Deshalb gab es während der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag auch keine Diskussion über die Pläne, die Zuwendungen an die Clubs anzuheben, nachdem sich die finanzielle Lage wieder gebessert hat.

Nach Änderung der Richtlinien geht es in der Jugendförderung gerechter zu

Für die sporttreibenden Vereine stand unter dem Schutzschirm bislang ein jährliches Budget in Höhe von 32 300 Euro zur Verfügung. Diese Summe soll nun auf 50 000 Euro angehoben werden. So war es von den Ausschüssen empfohlen worden, so hat es das Stadtparlament während seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen.

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Bereits seit 1991 gibt es die Förderrichtlinien undefinedSonstige Vereineundefined in Dillenburg. Von Anfang an gewährt die Stadt zur Förderung der Jugendarbeit pro jugendliches Mitglied einen Zuschuss in Höhe von zunächst fünf Mark und später 2,50 Euro pro Person, während die sporttreibenden Vereine fünf Euro pro jugendliches Mitglied erhalten. Diese Ungleichbehandlung hat das Stadtparlament nun beseitigt, indem es die Förderrichtlinie undefinedsonstige Vereine anpasste. Ab Januar 2019 erhalten beispielsweise auch kulturtreibende Clubs pro jugendlichem Mitglied unter 18 Jahren eine Zuwendung in Höhe von fünf Euro.

Die Stadtverwaltung geht nicht davon aus, dass sich durch die aufzuwendende Summe die Neuordnung wesentlich erhöhen wird. In den Jahren 2016 und 2017 seien keine Zuschussanträge von nicht sporttreibenden Vereinen gestellt worden, heiß;t es in der Verwaltungsvorlage zur Änderung der Richtlinien.