Kooperation für mehr Klimaschutz in Südhessen

Der Ausbau der Fotovoltaik ist einer der Schlüssel beim klimagerechten Umbau der Wirtschaft in Deutschland. Foto: stock.adobe

Vier Landkreise und die Stadt Darmstadt arbeiten mit dem IHK-Netzwerk „ETA-Plus Südhessen“ zusammen. Ziel ist die Forcierung des klimafreundlichen Umbaus der regionalen Wirtschaft.

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SÜDHESSEN. (red). Die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben eine Kooperation mit dem von der IHK Darmstadt organisierten Netzwerk „ETA-Plus Südhessen“ geschlossen.

Das gemeinsame Ziel ist es, mit der Wirtschaft für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in der Region einzutreten. „Der klimafreundliche Umbau unserer regionalen Wirtschaft ist die größte Herausforderung der nächsten Jahre und bietet gleichzeitig große unternehmerische Chancen. Deshalb freue ich mich sehr, dass unsere Landkreise und die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Initiative ETA-Plus Südhessen nun unterstützen und weiter bekannt machen“, sagte Matthias Martiné, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar. Es gehe vor allem um die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region beim Thema Energieeffizienz und Klimaschutz. Während die IHK auch weiterhin Träger und Moderator des Netzwerks bleibt, unterstützen die Landkreise und Darmstadt es als Multiplikatoren.

Das ETA-Plus Netzwerk ist Teil der Bundesinitiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke. Derzeit sind elf südhessische Unternehmen sowie fünf regionale Partner in dem Netzwerk aktiv. Beim offiziellen Initiierungstreffen Ende vergangenen Jahres setzten sich die Gründungsmitglieder ein gemeinsames Einsparziel: Sie wollen in den kommenden zwei Jahren 1000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Weitere Unternehmen können sich zukünftig dem Netzwerk anschließen und einen Beitrag für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in der Region Südhessen leisten.