Hertha BSC ist eine Nummer zu groß für den TTC Lampertheim

Verstärkte Berliner lassen Südhessen in der Dritten Tischtennis-Bundesliga keine Chance. Die Bergsträßer verkaufen sich aber teurer.

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LAMPERTHEIM. (bore). Die Tischtennis-Akteure des TTC Lampertheim haben am Sonntag in der Dritten Bundesliga Nord eine 1:6-Niederlage bei Hertha BSC Berlin kassiert. „Wir haben uns gut verkauft. Aber die Berliner sind einfach ein Top-Team. Ich könnte mir vorstellen, dass die Hertha keinen Punkt in der Saison abgibt. Die sind von Position eins bis vier super besetzt“, sagte TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend und verdeutlicht: „Ich kann unseren Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gut gekämpft und auch ein bisschen Pech gehabt.“

Stark erkälteter Udra fordert Floritz im Spitzeneinzel

Alfredas Udra, der Spitzenmann der Lampertheimer, kam stark erkältet zum Spiel in der Bundeshauptstadt. Doch die Nummer eins biss auf die Zähne und gewann mit Istvan Molnar das Doppel. „Was Alfredas abgeliefert hat, war richtig stark“, befand auch van gen Hassend. Im Spitzeneinzel zwang Udra die Berliner Nummer eins, Philipp Floritz, in den fünften Satz. „Er hat sogar mit 2:1 geführt, dann knapp die beiden letzten Abschnitte mit 8:11 verloren“, bilanzierte van gen Hassend. Andrey Semenow und Dimiri Zakharov spielten auch ein starkes Doppel, mussten sich aber 1:3 geschlagen geben. Bis auf Udra hatten die Lampertheimer in den Einzeln keine Siegchance.

„Berlin hat sich noch einmal richtig gut verstärkt, wir haben dagegen ein bisschen Qualität verloren. Das hat man schon gemerkt. Aber noch einmal: Berlin dürfte in der Liga ein Ausnahmeteam sein“, sagte van gen Hassend. „Für uns ist jetzt wichtig, dass wir nach zwei Wochen Pause das Heimspiel gegen den SV Siek, der mit 1:5 Punkten dasteht, gewinnen. Mit 3:3 Punkten sind wir aktuell einen Zähler unter dem Soll. Aber wenn wir Siek schlagen, dann sind wir wieder im Soll.“

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Ergebnisse: Udra/Molnar 3:2, Zemenow/Sakharov 1:3, Semenow 0:3, Udra 1:3, Molnar 1:3, Zakharov 1:3, Udra 2:3.