RRK-Gegner heißt zu 99,9 Prozent Club an der Alster

(kri). Es geht zum Club an der Alster: Nach dessen 9:3-Sieg am Dienstagabend beim Hamburger Stadtrivalen und Vorjahresmeister UHC können sich die Bundesliga-Hockeyspielerinnen...

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HAMBURG. (kri). Es geht zum Club an der Alster: Nach dessen 9:3-Sieg am Dienstagabend beim Hamburger Stadtrivalen und Vorjahresmeister UHC können sich die Bundesliga-Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK mit 99,9-prozentiger Sicherheit auf die Alsteranerinnen als Viertelfinal-Gegner einstellen. Der Harvestehuder THC müsste am Sonntag gegen den Rangvierten Großflottbeker THGC schon mit 27 Toren Differenz gewinnen, um noch Nordmeister zu werden...

Mehr Vorbereitungszeit als alle anderen Teams

Als einziges Team neben Alster frühzeitig Klarheit über den Gegner zu haben, diese Gelegenheit wird RRK-Trainer Norman Hahl zu einer intensiven Videoanalyse nutzen wollen und sich deshalb möglichst viel Anschauungsmaterial über den ersten Playoff-Kontrahenten seit sieben Jahren besorgen. „Einiges habe ich schon, aber ich werde mich um mehr kümmern“, sagt der 29-Jährige.

Dass die Gastgeberinnen, seit fast 20 Jahren vom ehemaligen RRK-Akteur Jens George betreut, angesichts von 83:17 Toren und 24 Punkten in zehn Spielen sportlich eine extrem schwere Aufgabe darstellen, ist Rüsselsheims Coach absolut bewusst: „Auf dem Papier, und zudem mit Heimrecht, ist Alster klarer Favorit. Aber wir haben ja beim Vorbereitungsturnier schon gegen sie gespielt und damals die zweite Halbzeit gewonnen.“ Die meisten Sorgen indes bereitet aktuell offenbar der von der Hamburger Seite angestrebte Spieltermin am Samstag, „denn dann müssten wir ohne Lara Kaltbeitzel antreten, die an diesem Tag eine nicht zu verschiebende Uniklausur schreibt.“