Nur ein Sieg, aber die meisten Tore

Für den Tuniersieg nicht effektiv genug: Die RRK-Hockeycracks um Mounir Hajri (rechts) überzeugen in heimischer Halle nicht. Foto: Vollformat/adz   Foto: Vollformat/adz

(ulz). Bereits zum achten Mal ging in der Sporthalle Dicker Busch der Olli-Domke-Cup über die Bühne, den traditionell das Hockeyteam gewinnt, das in drei Partien insgesamt am...

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RÜSSELSHEIM. Bereits zum achten Mal ging in der Sporthalle Dicker Busch der Olli-Domke-Cup über die Bühne, den traditionell das Hockeyteam gewinnt, das in drei Partien insgesamt am meisten Treffer erzielt. Überraschend sicherte sich am Ende der Oberhausener THC den Gesamtsieg, obwohl er sowohl Schwarz-Weiß Köln (4:5) als auch Mönchengladbach (1:2) unterlag. Ausschlaggebend war der 8:2-Kantersieg über Rot-Weiß Bergisch-Gladbach. Während Köln (zwölf Tore) die ausschließlich mit Zweit-Bundesligisten besetzte Veranstaltung als Zweiter beendeten, blieb für die Stuttgarter Kickers (elf Treffer) trotz optimaler neun Punkte nur die Position drei. Vorjahressieger Gladbacher THC wurde vor dem alles andere als überzeugenden Ausrichter Rüsselsheimer RK Tabellenvierter (je neun Tore).

Nachdem Event-Namensgeber Oliver Domke gemeinsam mit RRK-Chef Fritz Schmidt Junior das Turnier mit dem Wunsch nach vielen Toren eröffnet hatte, trat der Ruderklub zuerst gegen Bergisch-Gladbach an, kam aber trotz einer 1:0-Pausenführung (gespielt wurde über zweimal 20 Minuten) nicht über ein 3:3 hinaus. Die Torschützen hießen Nicholas Bachtadse, Mounir Hajri (Strafecke) sowie Niklas Isselhard. Im zweiten Vergleich unterlag der Ruderklub dann aufgrund von Defensivmängeln den Gladbachern 4:5 (3:3), wobei Hajri und Isselhard neben einem Feldtor jeweils einen Siebenmeter verwandelten.

Letztlich gab es dann auch noch eine 2:6 (0:4)-Pleite gegen Köln, nach der Trainer Jonathan Elliott „not amused“ war. Hier trafen Mirco Fuchs und Isselhard, der das mäßige RRK-Abschneiden wie folgt kommentierte: „Wir hatten zwar einige gute Ansätze, agierten aber oft zu hektisch. Gerade gegen Köln war die ganze Mannschaft weit von ihrer Bestform entfernt. Da bleibt noch einiges zu tun bis zum Saisonauftakt am Samstag.“

Endstand: 1. Oberhausener THC 14:10 Tore/3 Punk- te, 2. SW Köln 12:9/6, 3. Stuttgarter Kickers 11:4/9, 4. Gladbacher THC 9:10/6, 5. RRK 9:14/1, 6. RW Bergisch-Gladbach 7:15/1.