Patric Pfeiffer köpft den SV Darmstadt 98 ins Glück

aus SV Darmstadt 98

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Darmstadts Frank Ronstadt (l.) ist in dieser Szene nicht aufzuhalten.  Foto: Guido Schiek

Die Lilien halten Verfolger Fortuna Düsseldorf mit einem 1:0-Sieg auf Distanz - damit rangieren sie weiter auf einem direkten Aufstiegsplatz.

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DARMSTADT. Der SV Darmstadt 98 hat Platz zwei in der Zweiten Fußball-Bundesliga verteidigt und Konkurrent Fortuna Düsseldorf distanziert. Die Lilien gewannen am Samstag in einem zähen Spiel gegen die Fortuna mit 1:0 (1:0). Patric Pfeiffer erzielte das Tor des Tages (73.). Somit rangiert der SV 98 auch nach zwölf Spieltagen auf einem direkten Aufstiegsplatz.

Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht muss bekanntermaßen wochenlang auf den verletzten Fabian Schnellhardt verzichten, für ihn spielte am Samstag Frank Ronstadt. Das Spiel begann ein bisschen später - Fortuna-Fans hatten in ihrem Block Pyrotechnik gezündet und zudem massig Konfetti auf den Platz geworfen.

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Den ersten Abschluss hatte Düsseldorfs Dawid Kownacki, Christoph Zimmermann lenkte den Ball zur Ecke (4.). Nach zwölf Minuten jubelten dann die Lilien-Fans, doch Vorlagengeber Patric Pfeifer stand bei seinem Querpass auf Marvin Mehlem im Abseits – das Tor zählte nach kurzer Überprüfung im Kölner Video-Keller nicht. Für die Gäste setzte Felix Klaus einen Schuss übers Tor (17.).

Abwehrreihen stehen sicher

Allzu viele Aktionen nach vorne gab es von beiden Teams nicht, beide Abwehrreihen standen sicher. Die Lilien hatten das Spiel zwar im Griff, doch den entscheidenden Pass gab es nicht. Die Fortuna stand im ersten Durchgang hinten sicher, da war kaum ein Durchkommen sodass sich eine zähe Partie entwickelte. Braydon Manu und Jannik Müller holten sich noch Gelbe Karten ab, Düsseldorfs Jorrit Hendrix musste kurz vor dem Wechsel verletzt runter – viel mehr war nicht mehr los.

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Nach der Pause änderte sich nicht viel, Kownackis Freistoß aus 30 Metern Entfernung flog rechts am Tor vorbei (52.). Lieberknecht brachte Magnus Warming für den glücklosen Manu, der zudem Gefahr lief, mit Gelb-Rot vom Platz zu müssen (56.). Der Däne sorgte ab und zu für ein bisschen Gefahr, doch auch er vermochte den Knoten nicht zu lösen in einem Spiel, das generell nicht sonderlich ansehbar war.

Und dann kam sie plötzlich, die ganz große Chance zum 1:0: Pfeiffer setzte Mehlem in Szene, der scheiterte aus kurzer Distanz an Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier (72.). Die folgende Ecke brachte dann aber doch das 1:0: Fabian Holland trat sie, Pfeiffer traf per Kopf zum 1:0 (73).

Es war die Erlösung für die Lilien-Fans in einer Partie, in der es lange überhaupt keine Torchancen gegeben hatte. Die Effektivität gab letztlich den Ausschlag – und die Kopfballstärke Pfeiffers nach einer Ecke.

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