Lilien-Trainer freut sich auf „total geiles Spiel“ beim FCK

aus SV Darmstadt 98

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Kehrt am Sonntag in seine Heimat, die Pfalz, zurück: Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: dpa

Torsten Lieberknecht fährt aus mehreren Gründen mit großem Respekt zum Aufsteiger in die Pfalz. Dort kann der Lilien-Trainer womöglich wieder auf einen Außenbahnspieler setzen.

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DARMSTADT. Diese Anekdote kam wie aus der Pistole geschossen. Natürlich wieder einmal von Torsten Lieberknecht, der dafür bestens bekannt ist. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 ist tatsächlich mal auf der Auswechselbank während eines Spiels eingeschlafen. Nein, natürlich nicht, als das Lilien-Team vor seiner Nase gespielt hat, sondern vor rund 30 Jahren als damaliger A-Jugend-Kicker im Dress des 1. FC Kaiserslautern. Dort wo er einst zum Profi reifte, in seiner Heimat, der Pfalz.

„Wir hatten unter dem damaligen Trainer Ernst Diehl echt hart trainiert, und dann bin ich auf der Auswechselbank beim Spiel gegen die Bayern weggenickt“, erzählte Lieberknecht auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag vor dem Spiel in Lautern.

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Das wird ihm am Sonntag, wenn die Partie um 13.30 Uhr angepfiffen wird, ganz sicher nicht passieren. Dafür geht es für ihn und seine Mannschaft um viel zu viel. Lieberknecht freut sich auf „ein total geiles Spiel“ gegen einen starken Aufsteiger, den er ganz profan als „gute Mannschaft“ bezeichnet. Der FCK hat, wie der SV 98, erst eines von sieben Ligaspielen verloren und nur zwei Punkte weniger geholt als die Südhessen.

Vilhelmsson fällt weiter aus

Ein vielversprechender Start für einen Neuling, der es, so Lieberknecht, geschafft hat, „die Euphorie des Aufstiegs mit in die neue Saison zu nehmen“. Und natürlich freut sich der Trainer auch auf die Rückkehr in seine Heimat. „Mein Herz schlägt für diese Region, und ich habe große Sympathien für den FCK. Dieser Verein ist total wichtig für die Pfalz.“

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Das ist definitiv so, doch die Marschroute des Trainers für Sonntag ist klar: Die Hessen wollen den nächsten Dreier einfahren und sich weiter oben in der Tabelle festbeißen. Kein leichtes Unterfangen, doch mit 4600 euphorisierten Lilien-Anhängern im Rücken sicher nicht unmöglich. „Das hilft natürlich, wenn man sieht, dass der Block hinter dem Tor so voll ist“, freut sich Lieberknecht über die große Unterstützung der Fans.

Personell gibt es unterdessen keine großen Veränderungen. Stürmer Oscar Vilhelmsson fällt mit Problemen im Sprunggelenk weiter aus. Dafür ist Emir Karic nach seiner Blinddarm-OP wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und kehrt vielleicht schon in den Kader zurück. Mathias Honsak hat immerhin schon Teile des Mannschaftstrainings absolviert, ist für das Spiel in Kaiserslautern aber noch kein Thema.

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