Trainingsauftakt bei Viktoria Griesheim mit vier neuen Spielern

Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr

Ex-Kapitän Fabian Walter ist wieder für den Fußball-Hessenligisten am Ball, neu ist auch Torschützenkönig Benedikt Saltzer. Zu den sechs Abgängen gehört Alexandru Paraschiv.

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GRIESHEIM. An diesem Montag (20.) startet Fußball-Hessenligist Viktoria Griesheim in die Vorbereitung auf die Saison 2022/23. Am Hegelsberg sind dann vier neue Spieler dabei, darunter ein prominenter Rückkehrer und ein Torschützen-König. Sechs Akteure haben die Südhessen hingegen verlassen. Auch im Trainer-Team ist eine Entscheidung gefallen. Nachdem schon länger feststand, dass Richard Hasa die Mannschaft ein weiteres Jahr lang als Chef-Coach betreuen wird, haben sich inzwischen auch der Verein und Co-Trainer Ramssi Rettaily auf die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit geeinigt. Als Torwart-Trainer fungiert Matthias Metzger.

Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr
Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr
Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr
Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr
Nach vier Jahren in Walldorf und Groß-Gerau zurück in Griesheim: Fabian Walter (weiß). Foto: Jens Dörr

Schon jetzt, knapp sechs Wochen vor dem ersten Hessenliga-Spieltag am 31. Juli (Sonntag, 15 Uhr) mit der Heimpartie gegen den südhessischen Rivalen RW Walldorf, ist der Kader praktisch komplett. Wie schon im vergangenen Sommer ist es den Griesheimern gelungen, ihre Stammkräfte größtenteils zu halten und einen Umbruch zu vermeiden.

Fraglos der bekannteste unter den vier neuen Spielern, die mit der Viktoria ein weiteres Mal den Verbleib in der Hessenliga schaffen sollen, ist Fabian Walter. Der flexibel einsetzbare 32-Jährige, der etwa Innenverteidiger oder Sechser spielen kann und gebürtiger Griesheimer ist, war bis 2018 Viktoria-Kapitän und kehrt nach Stationen bei Rot-Weiß Walldorf und dem VfR Groß-Gerau zurück. "Das ist ein ganz wichtiger Wechsel für uns", betont Richard Hasa. "Er kennt hier viele Jungs und soll zur Identifikation mit dem Verein beitragen."

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Ebenfalls neu an Bord sind drei Offensivspieler: Emir Aykir (früher RW Darmstadt, zuletzt SV Zeilsheim), Yassine Maingad (ebenfalls SV Zeilsheim) und Benedikt Saltzer (SKG Bickenbach, der in der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau mit 46 Treffern Torschützen-König geworden ist.

Aus sportlicher Sicht am schmerzhaftesten ist der Abgang von Alexandru Paraschiv: Der dribbelstarke Offensiv-Allrounder verbessert sich um eine Klasse und spielt in der neuen Runde für Regionalligist Viktoria Aschaffenburg. Ebenfalls ersetzen müssen die Griesheimer in der nächsten Saison Cameron Royo, der zum Hessenliga-Konkurrenten FC Eddersheim wechselt. Nicht mehr in Griesheim spielen künftig außerdem Luca Schüßler, Aryan Assar, Maxim Bujnov und Lauris Schneider Sanchez. Eigengewächs Schüßler, der in Heidelberg studiert und den großen Hessenliga-Aufwand nicht mehr stemmen will, spielt künftig für Kreisoberligist SV Groß-Bieberau auf. Bei Assar, Bujnov und Schneider Sanchez sind die neuen Vereine noch nicht bekannt. Liam Fisch setzt sein Studium in den USA fort und wird die Hinrunde nicht zur Verfügung stehen.

Test gegen die Lilien, Start mit Derby, dann die Eintracht

Vorbereitungs-Highlight wird für den SC Viktoria Griesheim die Partie gegen den SV Darmstadt 98 (24. Juni) sein. Außerdem testen die Südhessen in Neu-Isenburg (3. Juli), gegen Frankfurt-Niedernhausen (6. Juli) sowie gegen Dersim Rüsselsheim (23. Juli) und spielen im Juli auch wieder beim "Merck Cup" von RW Darmstadt (Finale am 16. Juli) mit. Nach dem Saisonstart mit dem Derby gegen Walldorf wartet auf die Griesheimer in ihrem ersten Auswärtsspiel eine besondere Aufgabe: Das Hasa Team muss laut dem vorläufigen Spielplan am 3. August (Mittwoch, 19 Uhr) zu Liga-Rückkehrer Eintracht Frankfurt II. Es folgt die Partie gegen Eintracht Stadtallendorf (7. August). Anders als in der vergangenen Saison ist die Hessenliga wieder eingleisig, also nicht in Nord und Süd beziehungsweise Auf- und Abstiegsrunde unterteilt. Die Klasse besteht aus 20 Mannschaften. Die genaue Terminnierung erfolgt am 3. Juli bei der Runden-Besprechung der Hessenligisten.