SVWW-Generalprobe mit Luft nach oben

Per Elfmeter erzielte Gustaf Nilsson das 1:0 für Wehen Wiesbaden. Foto: Corinna Beck

Drittligist Wehen Wiesbaden hat eine Woche vor Rundenstart gegen den Grasshopper Club Zürich verloren. Neben einem Neuzugang in der Startelf gab es auch eine weitere Veränderung.

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WIESBADEN. Das war sie also, die Generalprobe vor dem Drittliga-Start. Vom Ergebnis für den SV Wehen Wiesbaden nicht richtig geglückt. Mit 2:3 (1:1) verloren die Hessen gegen den Grasshopper Club Zürich. Auch spielerisch und in der Effizienz ist noch Luft nach oben. Am Montag, 25. Juli (19 Uhr) geht es dann in der Liga mit der Heimpartie gegen Borussia Dortmund II los.

Im letzten Vorbereitungsspiel im Rahmen des Licher Fan-Festes vor 1778 Zuschauern in der Brita-Arena stand in der Startelf nur ein Neuzugang. Linksverteidiger Brooklyn Ezeh kam erst vor Kurzem nach Wiesbaden, blieb gegen die Schweizer noch unauffällig. Ansonsten vertraute SVWW-Trainer Markus Kauczinski den Kräften der vergangenen Saison. Hinten mit einer Dreierkette um Ahmet Gürleyen, Florian Carstens und Sebastian Mrowca. Der langjährige Kapitän Mrowca lief aber ohne Binde auf. Der SVWW hat nämlich mit Johannes Wurtz einen neuen Spielführer gewählt.

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Wiesbaden geht früh in Führung

Der 30-jährige Stürmer hätte auch gleich in der vierten Minute zur Führung getroffen. Hätte nicht der Schiedsrichter bei der unmittelbaren Aktion zuvor gegen Lucas Brumme auf Elfer entschieden. So verwandelte eben Mittelstürmer Gustaf Nilsson, der trotz aller Wechselgerüchte immer noch in Dienste des SVWW ist, humorlos unter die Latte. In der Folge hätten die Gastgeber durch Brumme, der zweimal aufs Tor zulief, erhöhen können. Doch der Schweizer Erstligist kann auch Fußball spielen. Und zeigte das bei einer schönen direkten Kombination in der 37. Minute, als Morandi Giotto zum Ausgleich traf. Bei einer Chance zuvor zeigte SVWW-Keeper Florian Stritzel bei einem Monster-Reflex seine Klasse.

Der SVWW versuchte es meist mit schnellen vertikalen Pässen in die Spitze, besonders Mrowca zeigte dabei ein feines Füßchen. Die Züricher gefielen dagegen durch die reifere Spielanlage, so dass sich ein relativ ausgeglichenes Spiel zeigte. Direkt nach dem Wechsel dauerte es aber nur 19 Sekunden, als der Ball im SVWW-Netz zappelte. Kawabe Hayao traf zur Führung der Gäste.

Der SVWW hielt dagegen, erspielte sich zunächst eine ganze Reihe an Eckbällen, ehe dann der eingewechselte Neuzugang Kianz Froese eigentlich zum Ausgleich hätte treffen müssen. Die Gäste blieben dagegen effektiver. Mit ein wenig Glück verwandelte Petar Pusic einen abgefälschten Freistoß eine Viertelstunde vor Schluss zum 1:3. Immerhin gelang Froese dann in der 88. Minute noch der Anschlusstreffer zum 2:3.

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