Ein neuer Stürmer: FCK holt Lex-Tyger Lobinger

Lex-Tyger Lobinger (links) kennt die Zweite Liga bereits aus elf Einsätzen für Fortuna Düsseldorf.  Foto: imago/RHR-Foto

Der 1. FC Kaiserslautern meldet den nächsten Neuzugang. Von Liga-Kontrahent Fortuna Düsseldorf kommt ein junger Angreifer mit prominentem Stammbaum.

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KAISERSLAUTERN. Zuletzt deuteten Trainer Dirk Schuster und Geschäftsführer Thomas Hengen eher an, dass die nächsten Neuzugänge auch noch ein paar Tage oder Wochen dauern könnten. Nun meldet der 1. FC Kaiserslautern aber doch schon während des laufenden Trainingslagers in Mals (Südtirol) eine weitere Verstärkung. Lex-Tyger Lobinger kommt von Fortuna Düsseldorf in die Pfalz und ist somit der sechs externe Neuzugang dieses Sommers. Die akuten Kaderplanungen scheinen damit fast abgeschlossen.

Ein Angreifer als Alternative, Nebenmann oder Back-up für Top-Torjäger Terrence Boyd stand ziemlich weit oben auf der Wunschliste des FCK in diesem Sommer. Lobinger soll nun also diese Rolle ausfüllen und erweitert den FCK-Sturm mit Boyd, Daniel Hanslik, Muhammed Kiprit und den zunächst verletzt fehlenden Angelos Stavridis (Knöchelbruch) somit auf fünf Optionen. "Wir freuen uns sehr, einen körperlich robusten Spieler verpflichtet zu haben, der noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist", sagte Hengen zu Neuzugang Lobinger. "Durch seine Antrittsschnelligkeit bringt er Tiefgang mit, den wir für unser Spiel brauchen." Lobinger hat die Zweite Liga zudem bereits kennengelernt. Elfmal stand er für Düsseldorf im Unterhaus auf dem Rasen, nie jedoch in der Startelf. Beim FCK will er nun aber den nächsten Schritt gehen. "Ich kann es kaum erwarten, am ersten Spieltag vor der Kulisse im Fritz-Walter-Stadion aufzulaufen", sagte der Neuzugang.

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Vater Tim Lobinger war Weltklasse-Stabhochspringer

Der Leistungssport wurde Lobinger bereits in die Wiege gelegt. Vater Tim Lobinger war ein Weltklasse-Stabhochspringer, holte sich in der Halle den WM- und den EM-Titel in seiner Disziplin. Freiluft reichte es immerhin auch für Silber und Bronze bei Europameisterschaften. Mutter Petra war Deutsche Meisterin und Olympia-Teilnehmerin im Dreisprung. Kein Wunder also, dass auch Lex-Tyger Lobinger eine sportliche Karriere eingeschlagen hat. Über die Jugendabteilungen von 1860 München ging es schließlich über Wattenscheid 09 und Fortuna Düsseldorf nun zum FCK. In der Regionalliga West kam er in 89 Spielen auf 23 Tore. Der erste Treffer in der Zweiten Liga soll nun im FCK-Trikot folgen.

Von Tommy Rhein