Mainz 05: Zentner ist die neue Nummer eins

aus Mainz 05

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Robin Zentner. Foto: dpa

Vor dem Spiel des 1. FSV Mainz 05 beim SC Paderborn legt sich Coach Sandro Schwarz fest: Robin Zentner wird in den kommenden Duellen anstelle von Florian Müller den Kasten hüten.

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MAINZ. Wachablöse im Mainzer Tor: Vor dem Spiel des 1. FSV Mainz 05 bei SC Paderborn legt sich Coach Sandro Schwarz fest: Robin Zentner wird in den kommenden Duellen anstelle von Florian Müller den Kasten des Fußball-Bundesligisten hüten. Das bestätigte der Trainer gegenüber dem „Kicker“. Das Momentum sei auf Zentners Seite, sagt Schwarz: „Robin Zentner steht in der Kiste.“ Dort stand der 24-Jährige zwar auch während der vergangenen drei Spieltage schon. Wer fortan die Nummer eins ist, war zuletzt aber unklar.

Seit Januar hatte den Status Müller inne, beide Torhüter hatten sich in der Wintervorbereitung ein offenes Rennen geliefert, an dessen Ende sich Schwarz auf den damaligen U21-Nationalkeeper festlegte. An der Hierarchie rüttelten die 05er bis zum Anfang dieser Saison nicht, Müllers starke Auftritte gaben dafür auch keinen Anlass. Zentner hatte sich gar in der Sommerpause ernsthaft Gedanken gemacht, den Verein zu verlassen. Zu einem anderen Klub stand er in Kontakt, berichtete er gegenüber dieser Zeitung. Der Wechsel zerschlug sich, er ging als Nummer zwei in die Saison, lauerte auf seine Chance.

Diese kam kurz vor dem zweiten Heimspiel gegen Hertha BSC, Müller hatte sich an der Hand verletzt. An den Spieltagen zuvor hatte sich der 21-Jährige indes nicht mehr ganz so souverän präsentiert - so wie aus der vergangenen Rückrunde gewohnt. Zentner durfte also gegen Berlin ran und rettete den Mainzern mit einer bravourösen Leistung den Sieg.

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Damit war das Rennen wieder offen und Müller musste trotz Wiedergenesung zuletzt zweimal auf der Bank Platz nehmen. Wie auch in den kommenden Wochen, wie ja nun feststeht. Schwarz, der Zentner zuletzt immer wieder herausragende Trainingsleistungen attestierte, erklärt die wochenlange mediale Torwart-Diskussion für beendet. Sie weiterzuführen „wäre Energieverschwendung“, sagt er.

Von Nils Salecker