Mainz 05: René Adler ist wegen des Heilungsverlaufs seiner...

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René Adler muss nach eigener Aussage noch zwei Wochen eine Schiene tragen.Archivfoto: Kopp  Foto:

Anfang Mai hat sich René Adler am Knie verletzt und sich nun erstmals zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Nun hat der Torhüter des Fußball-Bundesligisten erklärt, dass...

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MAINZ. René Adler ist mit dem Heilungsverlauf seines verletzten Knies zufrieden. „Mir geht es gut. Ich wurde vor vier Wochen am Knie operiert, muss jetzt noch zwei Wochen die Schiene tragen und bin in der Reha. Ich bin guter Dinge, dass es gut wird“, äußerte sich der Torhüter des FSV Mainz 05 am Samstag im ZDF zu seiner Anfang Mai zugezogenen Verletzung, deren genaue Diagnose er nicht öffentlich gemacht hat. 05-Trainer Sandro Schwarz geht bisher davon aus, dass der Keeper im Laufe der am 24. Juni beginnenden Saisonvorbereitung wieder voll einsteigt. Ob der 33-Jährige auch in den ersten Pflichtspielen wieder dabei ist, ist hingegen noch offen.

Der Sender vom Lerchenberg hatte den Keeper als Experten beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Österreich eingesetzt. Adler sollte die Situation von Manuel Neuer einschätzen, dessen Vorgänger als Nummer eins er war, bis er sich vor der WM 2010 in einer ähnlichen Situation wie Neuer befand. Damals fragte ihn Joachim Löw, ob er nach einer langen Verletzungspause bereit genug für einen WM-Einsatz war, und Adler verneinte. Nun stellt sich bei Neuer diese Frage. „Manu verfügt über einen unglaublichen Erfahrungsschatz. Er wird auch diese Challenge, und als solchen muss man das ansehen, meistern“, sagte Adler schon vor der Partie. Und er sah sich in dieser Einschätzung durch Neuers Auftreten bestätigt: „Manuel spielt sehr gut, risikoreich ins Mittelfeld. Das macht man nicht, wenn man zittert.“

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Nach Muto auch Balogun definitiv bei der WM

Ob Neuer tatsächlich zur WM fährt, gibt Bundestrainer Joachim Löw an diesem Montag bekannt. Zwei (Noch-)05er haben ihr Ticket für das Turnier in Russland indes schon sicher. Leon Balogun steht im endgültigen nigerianischen Kader und Yoshinori Muto im japanischen. Bitter verliefen die Nominierungen hingegen für ein Eigengewächs des FSV. Der in Mainz aufgewachsene Roman Neustädter wurde bei der Verkleinerung des russischen Kaders auf 23 Spieler gestrichen. Auch den für Australien aktiven Ex-05er Nikita Rukavytsya erwischte es im letzten Cut.