Mainz 05: Gbamin vor dem Absprung - Arsenal als Interessent im...

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Jean-Philippe Gbamin (hier Ende 2017 im Zweikampf mit Pierre-Emerick Aubameyang) ist bei Mainz 05 offenbar auf dem Absprung. Foto: dpa

Ist Jean-Philippe Gbamin auf dem Absprung bei Mainz 05? Der Mittelfeldspieler soll Interesse an einem Wechsel in die Premier League haben. Ein Radiosender aus Monaco bringt ihn...

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MAINZ. Bereits nach dem letzten Spiel der abgelaufenen Fußball-Bundesliga-Saison hatte sich Jean-Philippe Gbamin zurückhaltend geäußert, was seine Zukunft beim FSV Mainz 05 betrifft. Nun scheint es einen konkreten Interessenten für den defensiven Mittelfeldspieler zu geben. Das behauptet zumindest der monegassische Radiosender RMC. Dessen Berichten zufolge hat der FC Arsenal ein Auge auf den 22-Jährigen geworfen. So sei Unai Emery, der neue Trainer des Premier-League-Klubs, ein großer Fan des Fußballers von der Elfenbeinküste.

Bei den 05ern steht Gbamin noch bis 2022 unter Vertrag. Eine Ausstiegsklausel hat der 22-Jährige nicht. Bereits während der Saison hatte es immer wieder Gerüchte um mögliche Angebote für Jean-Philippe Gbamin gegeben, Ende März war beispielsweise Schalke 04 als Interessent gehandelt worden. Damals hatte Sportvorstand Rouven Schröder bestätigt, dass bereits mehrere Anfragen bei den 05ern eingegangen seien. Schröder hatte aber auch gesagt: „Es ist doch ganz normal, dass Jean-Philippe sehr teuer werden würde.“

Spekulationen und hohe Ablösesummen

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In dieser Woche hatte der Sportvorstand der 05er in einem AZ-Interview erklärt, woher die Spekulationen und vor allem die derzeit kolportierten hohen Ablösesummen kommen: Das liege daran, dass bisher auf dem Transfermarkt noch nicht viel passiert sei. „Dann gehen die Spekulationen umso verschärfter los“, sagte Schröder. So wurde beispielsweise bei Abdou Diallo eine Ablösesumme von 28 Millionen Euro thematisiert. Bei Jean-Philippe Gbamin würden die 05er angeblich 30 Millionen Euro verlangen - laut Radiosender RMC.

Gut möglich, dass dieses Gerücht eine der Spekulationen ist, die Rouven Schröder angesichts der noch herrschenden Ruhe auf dem Transfermarkt meinte. Auch möglich, dass Gbamins Berater Bernard Collignon hinter der Geschichte steckt. Der hatte bereits im März offensiv die Werbetrommel für seinen Klienten gerührt und das angebliche Interesse anderer Vereine öffentlich gemacht.

Andererseits: Dass ein Premier-League-Klub bereit ist, auch für einen 22-Jährigen tief in die Tasche zu greifen, ist mittlerweile Alltag. Gänzlich unwahrscheinlich ist es also nicht, dass Jean-Philippe Gbamin in der kommenden Saison in England den Abräumer im Mittelfeld gibt. Zumal er nach dem letzten Saisonspiel selbst gesagt hatte: „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.“