Kovac ärgert sich über negative Stimmung bei Eintracht...

aus Eintracht Frankfurt

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Wenn er die zweite Garde an die Stammelf heranführen möchte, hat Eintracht-Trainer Niko Kovac. noch einiges zu tun. Foto: dpa

Trainer Niko Kovac ärgert sich wegen der negativen Stimmung rund um Eintracht Frankfurt: "Wir dürfen jetzt nicht alles urplötzlich madig machen", sagte der Trainer des...

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FRANKFURT. Am Samstag ärgerte Niko Kovac der Auftritt seiner Mannschaft bei Hertha BSC Berlin. Zwei Tage später ärgert sich der Trainer von Eintracht Frankfurt immer noch. Aber in erster Linie über die negative Stimmung im Umfeld und in den Medien nach drei Niederlagen in Folge.

"Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen und nicht urplötzlich alles madig und schlecht machen. Es läuft eben manchmal nicht so, das ist im Fußball so. Dann kann man dann auch nicht erklären. Wir müssen dafür sorgen, dass die Eintracht wieder en vogue wird - so wie in der Hinrunde", sagte Kovac am Montag. "Es ist nichts passiert. Wir sind in der Tabelle immer noch Sechster. Wir alle wissen, wo wir herkommen. Und wir alle wissen, was unser Ziel ist. Wir wollen 40 Punkte - und die haben wir noch nicht", so der Kroate weiter.

36.500 Tickets für die Partie verkauft

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"Das, was in den Raum reingetragen wurde, damit meine ich den Europapokal, kam nicht von mir. Ich weiß, wovon ich rede. Natürlich würden wir uns freuen, wenn wir am Ende was zu feiern hätten. Aber morgen wollen wir erst mal ins Pokal-Halbfinale einziehen - das gab es in den letzten zehn Jahren in Frankfurt nicht." Die Eintracht erwartet im Viertelfinale am Dienstag um 18.30 Zweitligist Arminia Bielefeld. Bislang wurden 36.500 Tickets für die Partie verkauft.

Kovac warnt eindringlich vor den Gästen: "Es wird ein richtig schwieriges Spiel. Eintracht Frankfurt schaukelt jede Partie nicht einfach mit links. Bielefeld wird 90 Minuten hart kämpfen." Der 45-Jährige kann im Vergleich zum Berlin-Spiel wieder auf Innenverteidiger David Abraham und Sechser Omar Mascarell, die bei der 0:2-Pleite gesperrt fehlten, zurückgreifen. Makoto Hasebe habe nach dem Duell über Probleme im großen Zeh geplagt. "Er wird aber keine Probleme haben zu spielen", gibt Kovac Entwarnung.

Mit dabei ist auch Haris Seferovic. Der Stürmer wurde nach seinem Platzverweis in Berlin für drei Spiele gesperrt. Diese Sperre greift im Pokal nicht. Der Scheizer wurde von Kovac, der Sanktionen angekündigt hatte, bereits zur Kasse gebeten. "Die Summe, ich will die Höhe nicht verraten, kommt einem karitativen Zweck zu gute", verriet Kovac.