Eintracht-Präsident verweigert Eintrag ins Goldene Buch

aus Eintracht Frankfurt

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Frankfurts Präsident Peter Fischer gestikuliert im Kaisersaal des Rathauses auf dem Frankfurter Römerberg. Foto: dpa

Aus Ärger über den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann hat sich Eintracht-Boss Peter Fischer beim Rathausempfang nicht ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt eingetragen.

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FRANKFURT. Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat aus Verärgerung über das Verhalten von Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Siegesfeier nach dem Europa-League-Gewinn die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt verweigert. "Ich habe mich vor Ort auch nicht ins Goldene Buch eingetragen, das war mein kleiner, stiller Protest", sagte Fischer im Interview der "Sport Bild". "Ich fand das für mich nicht passend, weil ich nicht zufrieden war, wie man mit dem Anlass umgeht."

Der 66 Jahre alte Vereinsboss war verärgert, weil der SPD-Politiker beim Empfang am vergangenen Donnerstag im Rathaus dem Eintracht-Kapitän Sebastian Rode den Pokal weggenommen hatte. Außerdem durften zunächst die Co-Trainer nicht mit auf den Balkon des Rathauses, um sich den jubelnden Fans auf dem Römer zu präsentieren. OB Feldmann ist auch wegen dieses Zwischenfalls umstritten, hat aber am Mittwoch erklärt, nicht zurücktreten zu wollen.

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Fischer gab zudem zu, doch nicht aus dem gewonnenen Europa-League-Pokal getrunken zu haben. "Das war ehrlicherweise nur ein symbolisches Trinken", sagte er. "Mir haben alle gesagt, das schmeckt daraus sowieso nicht, das wäre ein metallischer Geschmack. Ich habe aber viel Energie daraus getrunken." Fischer hatte nach dem Gewinn der silbernen Trophäe im Finale gegen Glasgow Rangers angekündigt, dass er "heute Nacht aus diesem Pott saufen" werde.

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Von dpa