Eintracht-Gegner Vaduz: „Das größte Spiel unserer Geschichte“

aus Eintracht Frankfurt

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Eintracht-Trainer Adi Hütter. Foto: dpa

Am Donnerstag spielt Eintracht Frankfurt in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League beim Team aus Vaduz - ein Duell wie David gegen Goliath.

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FRANKFURT. Für die einen ist es eine Pflichtaufgabe, für die anderen das „Spiel des Jahres“. Wenn die Frankfurter Eintracht am Donnerstagabend (20.30 Uhr, live bei Nitro) beim FC Vaduz in Liechtenstein in der Europa-League-Qualifikation antritt, ist das ein Duell David gegen Goliath. Für die Frankfurter gilt es, sich trotz der Trainingsbelastungen während der Saison-Vorbereitung eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am nächsten Donnerstag zu erspielen. Vaduz, Pokalsieger des Fürstentums, will für eine dicke Sensation sorgen.

„Für uns ist Frankfurt das absolute Traumlos“, sagte Trainer Mario Frick, „es ist das größte Spiel in der Geschichte des Klubs.“ Das Rheinpark-Stadion ist mit knapp 6000 Zuschauer, darunter mindestens 2000 Frankfurter Fans, ausverkauft. Der Eintracht-Trainer mahnt zur Konzentration. „Ich habe mit meinen Teams hier nie gewinnen können, das soll jetzt anders werden“, sagte Adi Hütter, „ich erwarte einen motivierten Gegner, dessen Ziel es ist, uns ein Bein zu stellen.“

Von seinem Team erwartet er eine ähnlich professionelle Einstellung wie gegen Tallinn. „Wir haben gegen Tallinn unsere Pflichtaufgabe erfüllt und letztlich souverän gewonnen“, sagt der österreichische Coach, „nun gehen wir auch gegen Vaduz als Favorit ins Spiel. Dieser Rolle müssen wir erneut gerecht werden.“ Über die Aufstellung hielt sich der Eintracht-Coach bedeckt. So ist weiter fraglich, ob Ante Rebic, der sich seit Wochen mit Rückenschmerzen plagt, spielen kann und Neuzugang Martin Hinteregger schon spielen wird. „Wir werden erst am Spieltag entscheiden, ob Ante spielen kann“, sagte Hütter, „Martin Hinteregger ist fit und eine Option.“

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Von Peppi Schmitt