05-Coach Svensson: „Hoffe, Sandro wird hier gut empfangen“

aus Mainz 05

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Bo Svensson (links) ist Trainer von Mainz 05. Einer seiner Vorgänger ist Sandro Schwarz (rechts), der jetzt Hertha BSC trainiert. Fotos: dpa, nordphoto, canva

Am Freitagabend kommt es für Mainz 05 gegen Hertha BSC zum Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer Sandro Schwarz. 05-Coach Svensson muss auf zwei Positionen umstellen.

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MAINZ. Trainer Bo Svensson freut sich auf das Wiedersehen mit Sandro Schwarz, einem seiner Vorgänger als Coach des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05. Schwarz tritt am Freitag um 20.30 Uhr (DAZN) mit Hertha BSC in der Mainzer Mewa Arena an. „Ich hoffe, dass er hier gut empfangen wird von den Fans. Denn es kehrt ein besonderer Mensch hierher zurück. Nicht nur, weil er mehr als zwei Jahre Profi-Trainer war. Er war auch lange U23-Trainer, war sehr erfolgreich dabei, war U19-Trainer, war vorher Spieler. Von dieser Sorte haben wir nicht viele bei Mainz 05“, sagte Svensson auf der Vorab-Pressekonferenz zum Spiel. Beide kennen sich gut aus gemeinsamen Trainerzeiten am Bruchweg, auch wenn sie nie die gemeinsam eine Mannschaft trainiert haben. „Wir sind immer gut miteinander klargekommen und werden sehen, ob das über die 90 Minuten hält, weil wir doch beide nicht die allerruhigsten Typen sind“, grinst Svensson, schiebt aber hinterher: „Falls etwas vorfällt, wird nach dem Spiel alles vergessen sein.“ Dass sich beide gut kennen, sieht Svensson für die Vorbereitung auf das Spiel aber weder als Vor- noch als Nachteil an. „Die Analysen sind in der Bundesliga grundsätzlich sehr tiefgehend. Da ist es schwer, jemanden zu überraschen“, sagt Svensson.

Seine Startelf muss er gegenüber der vergangenen Woche auf zwei Positionen verändern, da Innenverteidiger Alexander Hack rotgesperrt fehlt und Stürmer Jonathan Burkardt noch an seiner Fußverletzung laboriert. „Es ist zwar strukturell nichts kaputt. Aber ich habe Jonnys Fuß gesehen. Mit dem kann man aktuell keinen Fußball spielen“, sagt Svensson. Für beide Positionen sieht der 05-Trainer viele Optionen, zumal im Sturm auch Marcus Ingvartsen nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit ist. Wie übrigens auch Mittelfeldspieler Anton Stach, der zuletzt wegen Rückenproblemen ausgefallen war. Klar ist, dass Svensson in der Abwehr wie gewohnt auf eine Dreierkette setzt. Hier ist Niklas Tauer Favorit auf Hacks Posten. Im Sturm stehen für Burkardts Posten neben Ingvartsen auch Marlon Mustapha und Delano Burgzorg bereit. Denkbar ist aber auch, dass Svensson auf Karim Onisiwo als einzige Spitze setzt und dahinter beispielsweise Jae-sung Lee in die Startelf rückt. Für die Partie sind bisher 25.000 Eintrittskarten verkauft.

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