Adler Mannheim haben zweimal Heimrecht – und einmal Fans

Immerhin 750 Zuschauer sind am Donnerstag beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ gegen Düsseldorf dabei. Am Sonntag gegen München dürfen keine Fans rein.

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MANNHEIM. Durch die beiden Siege am vergangenen Wochenende haben sich die Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder auf den zweiten Tabellenrang zurückgekämpft. Am Donnerstag trifft das Team von Trainer Pavel Gross um 19.30 Uhr in der heimischen Arena auf die Düsseldorfer EG, gegen die es erst vor 14 Tagen eine 2:4-Heimniederlage gab. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag (26.) steht ab 17 Uhr das Topspiel an, wenn die Adler den Dritten EHC München erwarten.

Gegen den Sechsten DEG werden die Zuschauerränge nicht ganz leer sein. Die Begegnung steht traditionell unter dem Motto „Spiel der leuchtenden Herzen“. Die Adler haben 750 Karten an Mitarbeiter von Kliniken, Feuerwehr, Verkehrsbetrieben und Einzelhandel verteilt. Mehr dürfen wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen nicht ins Stadion.

Verteidiger Ilari Melart wird den Adlern fehlen. Dagegen könnte Angreifer Ruslan Iskhakov nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern.

Der Gegner am zweiten Feiertag, München, stoppte am Dienstag seinen Negativtrend von vier Niederlagen in Folge, besiegte Bietigheim 7:2. „Spiele gegen München sind immer etwas ganz besonders“, weiß Adler-Coach Pavel Gross. Die Mannheimer haben die beiden bisherigen Duelle gewonnen, am Sonntag aber keine Unterstützung ihrer Fans.