Zu wenig Sex? Vielleicht hilft der Kauf eines neuen Autos

aus Im Auto Mobil

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Wer einen Porsche fährt, ist auch sexuell besonders aktiv? Diese Gleichung geht nicht auf, zumindest, wenn man einer Umfrage zum Thema glaubt. Foto: Porsche

Eigentlich war ich ja auf der Suche nach einer Meldung, die mir neulich über den Bildschirm huschte und bei der ich vergaß, sie zu sichern: Es gibt tatsächlich eine Statistik...

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. Die Zeitschrift "Men´s Car" wollte zu ihrem Deutschlandstart (der ist, ich gestehe es errötend, schon einige Monate her, das tut dem Thema aber keinen Abbruch) den ganz großen Aufschlag hinlegen und startete eine Umfrage unter 2253 Autofahrerinnen und Autofahrern zwischen 20 und 50 Jahren: Wer fährt welche Automarke und wer hat wie häufig Sex?

Porsche-Fahrer am Ende der Liste

Die Ergebnisse sind entlarvend. Ausgerechnet ein vierrädriges Produkt, das man wohl als erstes mit Testosteron (und das Hormon hat, wenn ich in der Schule damals richtig aufgepasst habe, ja ganz gehörig etwas mit extrem zwischenmenschlichem Miteinander zu tun…) in Verbindung bringen würde, bildet das Schlusslicht der Kopulations-Hitparade. Welche? Porsche natürlich. Fahrer eines Stuttgarter Edel-Boliden bringen es eigenen Angaben zufolge auf durchschnittlich 1,4 Schäferstündchen pro Woche, Fahrerinnen gar nur auf 1,2. Darüber können selbst die Lenker koreanischer Fahrzeuge, Vorletzte in der Sex-Hitparade, nur lachen. Männer erreichen hier 1,5 Extremst-Annäherungen pro Woche, Frauen 1,7.

Bayerischer Dreifachsieg

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Doch verlassen wir das sexuelle Notstandsgebiet und widmen uns der Spitze der Tabelle. Hier gibt es einen bayerischen Dreifachsieg. An der Spitze der Erhebung thronen die BMW-Fahrer, die es auf 2,2 Kopulationsereignisse pro Woche (Frauen: 1,9) bringen. Dicht dahinter folgen Audi (2,1/2,0 ) und die BMW-Tochter Mini (2,1/1,8).

Zahlen beruhen auf Aussagen der Befragten

Wichtig ist allerdings eines: Sämtliche Zahlen beruhen - natürlich, möchte man ergänzen - auf den Aussagen der Befragten. Kann also durchaus sein, dass BMW-Fahrer ein wenig übertreiben, Porsche-Lenker sich in Bescheidenheit üben und die tatsächlichen Zahlen doch in der einen oder anderen Art und Weise von den zu Protokoll gegebenen abweichen.

Macht aber nichts: Das Zahlenwerk wird es wohl nicht ins Jahrbuch des Statistischen Bundesamtes bringen, ist aber ziemlich unterhaltsam, oder?