Rundgang über die New York International Auto Show

aus Im Auto Mobil

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...ob es aber diese Heckleuchtengestaltung des Vulcan bis ins Serienmodell schafft, darf doch ernsthaft bezweifelt werden. Foto: Chowanetz

Nach der Messe ist vor der Messe. Das gilt nirgendwo so sehr wie in den autobegeisterten Vereinigten Staaten. Zum Jahresende lädt die Branche nach Los Angeles ein, nur wenige...

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. Bevor zu den Osterfeiertagen der Ansturm auf die New Yorker Messe beginnt, haben wir uns schon einmal im Jacob K. Javits Convention Center am Hudson River umgeschaut. Auffällig: Nachdem in Detroit nach langer Zeit der Zurückhaltung die Karossen nicht groß genug sein konnten und die SUVs besonders umlagert waren, stehen am Hudson River die Limousinen im Mittelpunkt des Interesses. Die fallen zwar auch eine Nummer größer aus als die Pendants in der "Alten Welt", wirken aber von den Dimensionen her nicht vollends jeglichen Realitätssinns entrückt. Und auch der Smart, für viele Amerikaner kein Auto, sondern ein Spielzeug, erlebt ausgerechnet im Big Apple seine Nordamerika-Premiere. Und fast scheint es so, als könnten sich noch mehr Amerikaner für den kleinen Mercedes erwärmen.

Die PS-Protze gibt es noch

Nicht, dass es die PS-Protze nicht gäbe. Der Shelby GT350-R bringt es auf 500 PS, der Ford GT gar auf 608 - und die Aufzählung ließe sich fortführen. Da möchte auch Mercedes nicht zurückstehen. Aus dem SUV-Klassiker der Stuttgarter, der M-Klasse, wird nach einigem Aufräumen im Namensregal der GLE - und die Tuning-Tochter aus Affalterbach schiebt umgehend die Versionen Mercedes-AMG GLE 63 und GLE 63S als Weltpremieren hinterher. Sie leisten 557 PS (beim 63 oder hintenan stehendes S) beziehungsweise 585 beim Mercedes-AMG GLE 63S.