Spahn will Lockdown immer wieder an Corona-Lage anpassen

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Bundesgesundheitsmanager Jens Spahn (CDU) hat jetzt einen Vorschlag zur Verbesserung der Pflegesituation in Deutschland präsentiert. Foto: Michael Sohn/POOL AP/dpa

Vor dem nächsten Corona-Treffen von Bund und Ländern hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für eine Fortsetzung des Corona-Lockdowns und ein schrittweises Vorgehen geworben.

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BERLIN. Vor dem nächsten Corona-Treffen von Bund und Bundeslädnern hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum einen für eine Fortsetzung des Corona-Lockdowns und zum anderen für ein weiter schrittweises Vorgehen der Regierung geworben. undefinedAlle wünschen sich einen Sechs-Monats-Plan, aber den kann es halt in dieser Dynamik, in dieser Pandemie nicht gebenundefined, sagte Spahn am Sonntag in der ARD-Sendung undefinedAnne Willundefined. Es gehe nur undefinedZug um Zugundefined - und dabei stünden noch einige harte und schwere Wochen bevor.

Immer wieder überprüfen und anpassen

Spahn erläuterte, es werde weiterhin notwendig sein, die konkreten Maßnahmen, die konkrete Strategie immer wieder anzupassen. undefinedIch weiß, alle haben eine Sehnsucht nach irgendetwas, das dann hält für sechs oder zwölf Monate. Aber das geht nicht. Das Virus ist zu dynamisch. Die Lage verändert sich zu sehrundefined, sagte Spahn.

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undefinedWir werden immer wieder anpassen müssen an die Erkenntnisse, an die Entwicklungundefined, so der Minister. undefinedWir werden immer wieder überprüfen müssen, nach jeder Maßnahme, die wir ergreifen, nach jedem Schritt, den wir gehen auch nach zwei, drei Wochen: Was sind die Folgen, müssen wir nachsteuern?undefined

Entwicklung von Mutationen besorgniserregend

Insbesondere die Entwicklung bei den undefinedbesorgniserregenden Mutationenundefined müsse genau beobachtet werden. Die hochansteckenden Virusvarianten verbreiteten sich scheinbar schneller als das Virus bisher, sagte Spahn mit Blick auf die jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts. Allein der Anteil der in Großbritannien entdeckten Variante B.1.1.7 lag demnach Ende der Woche bei knapp sechs Prozent. In 13 der 16 Bundesländern wurde sie inzwischen nachgewiesen. Virologen befürchten eine rasante weitere Ausbreitung für den Fall von Lockerungen.

Lockerungsschritte für bestimmte Infektionszahlen gefordert

  In den Fokus gerückt waren am Wochenende Forderungen, nach denen bestimmte Lockerungsschritte für bestimmte Infektionszahlen festgeschrieben werden sollen. Mehrere Ministerpräsidenten hatten sich mit Lockerungsszenarien zu Wort gemeldet. An diesem Mittwoch beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut mit den Länderchefs über die Maßnahmen.  

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Spahn sagte, bevor es konkret werde mit Lockerungsschritten, solle abgewartet werden, undefinedbis wir deutlich unter 50 bei 100.000 sindundefined. Am Sonntagmorgen lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner bei 75,6. Der bisherige Höchststand dieser Inzidenz war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Von dpa