Funktionaler Analphabetismus: Das Leben mit der Lüge

6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können schlecht lesen und schreiben. Wir haben zwei Betroffene begleitet. Foto: wildpixel /Getty Images / iStockphoto

Als Erwachsener schlecht lesen und schreiben zu können, bleibt ein gesellschaftliches Tabu. Viele Betroffene schämen sich. Wir zeigen ihren Kampf im Alltag und...

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REGION. Sie können Briefe und E-Mails nicht schreiben, keine Produkte im Supermarkt lesen oder Formulare nicht ausfüllen. Funktionale Analphabeten haben es schwer, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Obwohl einer Studie zufolge deutschlandweit rund 6,2 Millionen Erwachsene betroffen sind, gilt es noch immer als Tabu-Thema, schlecht lesen und schreiben zu können. Betroffene fürchten, als "dumm" oder "behindert" bezeichnet zu werde, wenn sie über ihr Problem sprechen.

Der 60-jährige Paul Walter aus Rheinhessen und die 20-jährige Heidi Quanz aus dem mittelhessischen Wetzlar sind funktionale Analphabeten. Zwei besondere Menschen mit einem besonderen Schicksal, die wir in einer multimedialen Reportage beim Lesen und Schreiben lernen begleitet haben.

Welche Ursachen es für funktionalen Analphabetismus gibt, wo man in der Region lesen und schreiben lernen kann und was passieren muss, damit Analphabetismus kein Tabu-Thema mehr in unserer Gesellschaft ist, lesen Sie in unserer VRM-Story![plus-Inhalt].