Schießerei in Silver City

Wild Shots in der Übersicht.  Foto: Piatnik

In Silver City treffen sich die Revolverhelden zum Duell. Der Sieger wird neuer Sheriff. Kein Wunder, dass die Karten von "Wild Shots" durchlöchert sind.

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. In Silver City treffen sich die Revolverhelden zum Duell. Der Sieger wird neuer Sheriff. Kein Wunder, dass die Karten von "Wild Shots" durchlöchert sind.

Szenario: Das neue Spiel von Dennis Kirps und Christian Kruchten erinnert an den Bestseller "Wizard", variiert das Karten-Stichspiel aber geschickt. Vier Farben mit Werten von 1 bis 10 stehen bereit – jeder Spieler erhält zehn Karten.

Spielverlauf: Nun gilt es, möglichst wenige Stiche zu machen – und damit möglichst wenige Treffer zu kassieren. Viele Karten haben jedoch weitere Symbole . Wer diese einsammelt, kassiert Minuspunkte. Gleichzeitig ist in jedem Zug ein anderes dieser Symbole Trumpf.

Fazit: Die Spielregeln klingen verwirrend – doch nach ein, zwei Runden hat man sich daran gewöhnt. Zu zweit fehlt ein wenig die Abwechslung, der Glücksfaktor ist sehr hoch. Wer einmal auf der Verliererstraße ist, kommt nur noch selten von dieser runter – beziehungsweise bleibt dann halt mit einer Salve Einschusslöcher im Staub von Silver City liegen. Doch für drei oder vier Spieler ist "Wild Shots" ein sehr flotter Spaß. Ideal für den Ausklang eines Spieleabends.

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Wild Shots: Piatnik-Verlag, zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, 30 Minuten, knapp zehn Euro.