Der Look ist sehr modern. Foto: Anja Kossiwakis

Ein Museumsbesuch als Inspiration für die Kollektion.

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. Im Sonnenschein laufe ich zum Palais de Tokyo. Da ich noch viel Zeit habe, setze ich mich draußen auf die Mauer und genieße die Sonne und den Blick auf den Eiffelturm. Ist das herrlich!

Vor der Show ist wieder einmal Warten angesagt. Warum bin ich nicht länger draußen in der Sonne geblieben? Keine Ahnung! Nun komme ich mir vor wie damals in der DDR: ich warte in einer langen Schlange. Aber in Paris auf den Beginn einer Fashion Show zu warten, ist schon cooler als in der DDR auf Bananen zu hoffen.

70er wieder da

Eine chinesische Schönheit verzögert den Beginn der Show noch weiter. Fotografen und Fernsehteams brauchen erst noch ihre Bilder vom Stargast der Show. Dann geht es los.

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Die Models erscheinen dieses Mal ohne Mundschutz auf dem Laufsteg. Was mir auffällt, sind die extremen Schlaghosen. Die 70er Jahre lassen mal wieder grüßen!

Geometrische Figuren

Aber nicht nur die extremen Schlaghosen fallen auf, sondern besonders die geometrischen Formen. Der Architekt I.M. Pei vom Suzhou Museum lieferte die Inspiration zu dieser Kollektion. So finden sich auf Kleidern, Jacken und Mänteln überall Vierecke und Dreiecke, die an die Architektur des Museums erinnern. Bis auf ein paar schwarze Outfits ist die Kollektion vor allen Dingen in erdigen Tönen gehalten. Eine sehr moderne Kollektion!

Anja Kossiwakis