Lauf wie ein Wiesel weg vom Diesel

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Die total gute Nachricht: Sollten Ihre Frühstückseier irgendwie komisch schmecken, dann kommt das wahrscheinlich nicht von Diesel-Kraftstoff. Und falls doch, werden Eier...

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. Der Emir sprach zum Scheich: // Zahl'n mir den Neymar gleich? // Da sprach der Scheich zum Emir: // Den zahl'n mir und dann geh'n mir. * Diesel verbieten heißt das Gebot der Stunde. Sport-Experten haben laut böser Zungen schon gefordert, die bis 1992 zurückreichende Medaillen-Sammlung der früheren Biathlon-Olympiasiegerin Uschi Disl aus den Statistiken zu streichen. Ferner soll es in Formel 1-Rennen verboten sein, mit Diesel-Treibstoff zu fahren. Überhaupt, so meinen manche, dürfte in der ganzen Formel 1 eigentlich nur noch der Schweizer Rennstall „Sauber“ an den Start gehen. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, geboren in Heppenheim an der Bergstraße, also einer von uns, begann, kein Scherz, 2007 seine Formel 1-Karriere unter anderem als Testfahrer bei „BMW Sauber“. Was die Bekämpfung von Schadstoffausstoß angeht, gibt es zum einen den politischen Aspekt, Forderungen, die Dienstzimmer des erstaunlicherweise noch immer amtierenden US-Präsidenten Trump und des berühmten türkischen Ziegenzüchters Erdogan zu sperren und luftdicht zu verschließen sowie gewisse Twitter- und Facebook-Accounts gerichtlich zu verbieten. * Technologisch könnte man Christbaumkerzen verbieten, auch elektrische. Auch Eierkocher sollten nicht mehr mit Dieselkraftstoff betrieben werden, ebenso wenig Staubsauger der Marke Heinzelmann („Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“). Nicht von ungefähr spricht man generell von „Saugmotoren“. Kinder, fragt den Papa. Die Bundeswehr könnte die Gelegenheit beim Schopfe packen und den Dieselbetrieb an Stellen eliminieren, wo er ohnehin nicht die erhofften Erfolge zeitigte, zum Beispiel beim Gewehr G36. Wenn dann an den Tankstellen der Diesel-Umsatz aufgrund all dieser Verbote dramatisch sinkt, könnte man das dadurch kompensieren, dass die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke für die Dauer ihrer Restlaufzeit von Brennstäben auf Diesel umrüsten. Aber bei der Software nicht schummeln! Sonst passiert dasselbe wie jetzt bei VW, Mercedes, BMW, Porsche und Audi und damals bei Tschernobyl. * Gemäß dem alten Sportlerinnen-Motto „Dänen liegen nicht“ sind die deutschen Fußballfrauen bei der EM blamabel gegen Dänemark rausgeflogen. Einen sehr interessanten Satz sagte dazu Torhüterin Almuth Schult: „Ich merkte von hinten, dass was falsch läuft.“ Ja. * Viel Kritik richtet sich nun gegen die deutsche Trainerin Steffi Jones. Sie fiel vor allem durch die eklatante Buntheit ihrer Bekleidungsoberteile – Blusen – auf. Vergleichbares sah man bislang nur bei Nelson Mandela. Aber: Bei dem hat's funktioniert! Die FAZ teilt mit: „Steffi Jones hat neue Lockerheit und gute Laune ins Team gebracht.“ Mmhh. Das heißt: Wir verlieren, lachen uns aber trotzdem über die Gegnerinnen kaputt. Jones' Vorgängerin Silvia Neid habe äußerst erfolgreich auf „extreme taktische und defensive Disziplin“ gesetzt, so die FAZ. Auf Deutsch: Hinten dicht, und vorne hilft die liebe Göttin. Jones setze eher auf „Ballbesitzfußball“. Meine Damen, so viel ist klar: Wenn ihr den Ball immer nur besitzen wollt und ihn nach Hause mitnehmt zur Pediküre, dann wird das nix. Das Runde muss ins Eckige, oder wie auch immer ihr das nennen wollt. Angeblich hat der DFB den Spielerinnen gedroht, wenn sie weiter verlieren, wird Loddar Maddäus ihr Trainer, der werde ihnen Beine machen, oder noch besser: mindestens zwei von ihnen heiraten. Oder so was in der Art.