Killer und Kommissar Zufall

Gangster City: Welcher der üblichen Verdächtigen zum Mörder wurde, muss noch ermittelt werden. Huch!-Verlag

Eine Mordserie erschüttert die Stadt – wer dahintersteckt, müssen die Spieler in "Gangster City" ermitteln.

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. In "Gangster City" erschüttert eine Mordserie die Stadt – wer dahintersteckt, müssen die Spieler ermitteln. Das Szenario ist simpel: Jeder Spieler erhält eine Karte, auf der Mörder, Motiv, Tatort und Waffe notiert sind. Er kann diese allerdings nicht sehen, sondern nur die nichtssagende Rückseite. Wie gemein. Schließlich können Tänzerin, Gangster oder Wissenschaftler dahinterstecken – mit Messer, Spritze oder Pistole. Spielverlauf: In der Spielfeldmitte werden ähnliche Fallkarten ausgebreitet. Sie zeigen jeweils einen Täter, Motiv, Waffe und Tatort. Wer an der Reihe ist, fragt nun nach der Anzahl der Übereinstimmungen einer Karte mit seiner eigenen. Durch geschickte Kartenwahl und Kombinationsgabe kommt man so Runde für Runde der Auflösung näher. Wer zuerst zwei Verbrecher überführt hat, gewinnt. Ein bisschen Glück bei der Wahl der ausliegenden Fallkarten ist sicher hilfreich. Aber auch im normalen Leben hilft ja manchmal "Kommissar Zufall". Fazit: Henrik Larsson und Kristian Amundsen Østby ist ein schnörkelloses Spiel gelungen, das sich für ein, zwei Spieleabende gut eignet. Es gibt eine kooperative Variante und eine für Alleinspieler. Aber für einen dauerhaften Spielspaß fehlt es leider an Variationsmöglichkeiten und taktischer Tiefe.

Gangster City, Huch!-Verlag, ein bis sechs Spieler ab zehn Jahren, 20 Minuten, rund 15 Euro.