Im VRM-Podcast: Wie Glücksspiel dein Leben zerstören kann

Der Kitzel, es ständig wieder am Automat zu versuchen, kann zur Gewohnheit werden – oder besser gesagt zur Sucht. Etwa 200.000 pathologische Spieler:innen gibt es laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland, dazu kommen 229.000 mit problematischem Spielverhalten. Foto: adobe.stock

In der Serie „Rien ne va plus - wenn die Würfel gegen dich fallen“ spricht eine Frau über das erste Rubbellos, die Horrorzeit ihrer Sucht und warum sie jetzt von Tag zu Tag denkt.

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Mainz. Alles beginnt oft ganz harmlos. Ein Rubbellos für zwei Euro an der Tankstelle. Ein Drei-Euro-Wettschein für den kommenden Bundesliga-Spieltag. Oder eben mal schnell bei einem Online Casino angemeldet und den 100-Prozent-Bonus eingesackt.

Glücksspiel ist seit vielen Jahren ein immer wieder aufploppendes und weit verbreitetes Thema in Deutschland. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben rund 75 Prozent der 16- bis 70-Jährigen schon mindestens einmal daran teilgenommen. Der Weg dorthin ist oft kinderleicht, der Weg bis zum großen Gewinn nahezu unendlich lang und kaum zu bewältigen. Die Spieler brauchen Glück, viel Glück. Und viele fordern ihr Glück nicht nur einmal heraus.

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So auch Maria. Es begann harmlos und endete in einer schlimmen Sucht. Maria hat ihr Glück immer und immer wieder versucht. Vor allem bei Online Casinos. Sie hat dabei viel Geld verloren, ihre Familie vernachlässigt, ihre Ehe zerstört und leidet heute noch unter den Folgen.

Spieler:innen brechen oft ihr Einsatzlimit, wenn sie erstmal am Automat in der Spielothek sitzen. Foto: adobe.stock
Spieler:innen brechen oft ihr Einsatzlimit, wenn sie erstmal am Automat in der Spielothek sitzen. (© adobe.stock)

Im Podcast spricht Maria über ihre ersten Berührungspunkte mit Glücksspiel, ab wann sie regelmäßiger gespielt hat und die Hochphase des Zockens. Sie berichtet dabei über Ereignisse aus der schlimmsten Zeit ihres Lebens und ab wann sie sich Hilfe suchen musste. Die Zeit in der Therapie und das Leben danach sind ebenfalls Teil des Gesprächs mit VRM-Volontär Eric Hartmann. Maria ist im übrigen nicht ihr richtiger Name, sie möchte anonym bleiben.

Die neue VRM-Podcastserie erscheint über drei Folgen. Los geht’s am Montag, 26. April. Die Folgen zwei und drei sind ab Mittwoch, 28. April, beziehungsweise Freitag, 30. April, verfügbar.

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Der Podcast ist ab Montag, 26. April, auf folgenden Plattformen verfügbar:

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