Google: Das suchen die Deutschen während der Corona-Krise

aus Coronavirus-Pandemie

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Während der Coronakrise suchen die Menschen nach ganz bestimmten Begriffen.  Foto: Screenshot Google

Was beschäftigt die Leute in Zeiten von Corona? Ein Blick in die Google-Statistiken zeigt, dass verstärkt nach „Toilettenpapier“ und „Nähanleitungen“ für Mundschutz" gesucht wird.

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REGION. In den Supermärkten sind die Regale, in denen normalerweise Mehl, Nudeln, Toilettenpapier oder Hefe zu finden sind, seit Wochen immer wieder leer. Während der Coronakrise werden viele Menschen zu Hamsterkäufern. Und was macht man, wenn man im Laden um die Ecke diese Sachen nicht mehr bekommt? Richtig, man sucht im Internet danach.

Diesen Rückschluss lassen zumindest die vermehrten Suchanfragen nach jenen Begriffen bei der Internetsuchmaschine Google zu. Seit Ende Februar steigen die Suchanfragen für die genannten Produkte deutlich an, wie die folgenden Grafiken zeigen. Beim Toilettenpapier war der Anstieg am sichtbarsten und hatte seinen Höhepunkt Mitte März. Inzwischen flacht das Interesse wieder etwas ab.

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Auch nach Hefe und Mehl wurde viel häufiger als normalerweise gegooglet. Nach Nudeln wurde auch schon vor der Corona-Pandemie viel gesucht. Hier ist kein nennenswerter Anstieg zu erkennen.

Neben den Produkten und Lebensmitteln für den täglichen Bedarf, beschäftigen sich die Menschen in Deutschland in den letzten Tagen vermehrt mit ihrer ihrer Fitness, die durch die häusliche Isolation und nach der Schließung der Fitnessstudios durchaus etwas leiden könnte. Entsprechend steigen seit Anfang März die Suchanfragen für „Fitness zuhause“.

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Nicht nur Fitnessstudios sind derzeit geschlossen. Auch Friseursalons sind zu. Entsprechend machen sich viele Gedanken, wie sie ihren Kindern oder auch sich selbst nun die Haare schneiden. Auch hier schafft ein Blick ins Internet Abhilfe. Über Google wird eifrig nach Tutorials gesucht, um sich die Haare eigenhändig wieder hübsch zu machen.

Apropos Tutorials: Wer in der Apotheke oder der Drogerie dieser Tage keinen Mundschutz mehr bekommt, kann sich diesen auch selbst nähen. Und das scheinen immer mehr Leute versuchen zu wollen. Denn der Suchbegriff „Nähanleitung Mundschutz“ ist in den letzten Tage in die Höhe geschossen.

Seitdem sämtliche Freizeitaktivitäten nicht mehr möglich sind, versuchen sich die Menschen so gut es geht in den eigenen vier Wänden zu beschäftigen. Zum Beispiel mit Puzzlen, Basteln oder auch Häkeln. Nach Ideen und Anleitungen wird entsprechend häufig über Google gesucht.

Die Werte geben das Suchinteresse relativ zum höchsten Punkt im Diagramm für die ausgewählte Region im festgelegten Zeitraum an. Der Wert 100 steht für die höchste Beliebtheit dieses Suchbegriffs. Der Wert 50 bedeutet, dass der Begriff halb so beliebt ist und der Wert 0 bedeutet, dass für diesen Begriff nicht genügend Daten vorlagen.