Gesucht: heiße rote Zwerge

Auf dem Weg in den Weltraum. Foto: dpa

Forscher muss man sein, wenn man im All außerirdische Planeten entdecken will. Offenbar war Angela Merkel in Washington nicht forsch genug. Böse Zungen behaupten, sie habe...

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. Wir entnehmen der wunderbaren FAZ, dass rund zehn Prozent der 29.000 Lehrer, die vergangenen Sommer eingestellt wurden, keinerlei pädagogische Ausbildung hatten. Leute, bleibt ruhig. Wir hatten, kein Scherz, Anfang der 70er Jahre einen Mathe-Lehrer, der weder eine mathematische noch eine pädagogische Ausbildung gehabt haben kann. Wenn es nicht unverschämt wäre, würden wir sagen: Er war dumm wie Brot. Notgedrungen haben wir uns angepasst und im Abi eine Vier in Mathe kassiert; das war noch stark geschmeichelt. In Latein, Deutsch und Englisch lief's besser.

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Überhaupt ist das alles ziemlich relativ. Zum Beispiel haben 100 Prozent aller derzeit amtierenden US-Präsidenten nicht nur keinerlei politische Ausbildung, sondern auch kein Hirn. Und wenn es nicht unverschämt wäre, würden wir sagen: diese 100 Prozent sind dumm wie Brot. In Sachsen seien 52 Prozent der Grundschullehrer Quereinsteiger gewesen, lesen wir weiter. Bei denen stellt sich natürlich ganz stark die Frage, wie viel Prozent eine Ausbildung in Selbstverteidigung oder Nahkampf haben. Die Bundesdirektorenkonferenz der Oberstudiendirektoren befürchtet laut FAZ erhebliche Lücken in Schlüsselqualifikationen wie Lesen, Schreiben und Rechnen...wie meinen? Nein! Nicht bei den Lehrern!!

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Merkel war bei Trump. Es wird nichts nützen. Wahrscheinlich hätte er sie am zweitliebsten gefragt, warum sie damals in der DDR unbedingt die Mauer weghaben wollte. Aber am liebsten hätte er sie natürlich gefragt, wie sie das mit ihrer Frisur hinkriegt.

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Wir entnehmen Spiegel Online (SPON), dass in Jülich....wie meinen? Nein, der Schulz stammt aus Würselen, das ist nicht dasselbe, von wegen, wir wählen irgendwas mit „ü“! Also, in Jülich erstrahlt der größte künstliche Stern der Welt, Licht für Forschung, 10.000-mal intensiver als Sonnenstrahlen. Damit soll auch „umweltfreundlicher Jet-Treibstoff entstehen“, wobei wir uns fragen, was Aral und Esso dazu sagen. Wir sind sehr skeptisch. Damals, als die EU die Glühbirnen verboten hat und mit neumodischem Zeugs ankam, war das total blöd. Man sah nix mehr, echter Nachteil bei Glühbirnen. Jetzt lesen wir: 3.500 Grad heiß, das Teil. Und da wundert ihr euch, wenn die Pol-Kappen schmelzen?!

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Die Leute in Jülich arbeiten laut SPON langfristig an einem Flugzeug, das mit Wasserstoff fliegt. Ey, und was ist mit unserem Tomatensaft? Ohne Tomatensaft im Flieger gibt's Thrombosen! Es gab auch schon einen Testflug, „bisher können vier Menschen, Pilot mitgezählt, mit dem Ökoflieger unterwegs sein“. GLAUBT IHR ALLEN ERNSTES, WIR FLIEGEN OHNE STEWARDESSEN?!

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Dazu passt dieses: Deutsche Presse-Agentur und Spiegel teilten kürzlich mit, dass Forscher sieben neue Planeten, so genannte Exoplaneten, entdeckt haben, „die der Erde erstaunlich ähneln“. Böse Zungen hatten anfangs gehetzt, es handele sich um Oberbayern, Mecklenburg-Vorpommern, die Westpfalz, Koblenz, das Saarland, Mallorca und den Planeten Trump. Ist natürlich übertrieben. Generell beklagten die Planeten-Forscher, es sei „schwer, biologische Aktivitäten aus der Ferne nachzuweisen“. Ja gutt, ääh, es war schon immer schwer, biologische Aktivitäten aus der Ferne nachzuweisen, deshalb müssen sich ja Privatdetektive in Ehescheidungsangelegenheiten immer so mühsam auf die Lauer legen. Aber wir wollen nicht abschweifen. Der gemeine Exoplanet als solcher sei nix Besonderes, heißt es, schon tausendfach entdeckt, allerdings glühend heiß oder eiskalt, also noch schlimmer als Malle und Meck-Pomm. Die neuen Exoplaneten seien dagegen gemäßigt, so eine Art FDP des Firmaments, und sie „umkreisen den Stern Trappist-1, einen Roten Zwerg.“ Trappisten, auf Erden bekannt als schweigsame Mönche, mithin ein schweigsamer Roter Zwerg, offenbar so eine Art Olaf Scholz, der ja nicht den Mumm hatte, SPD-Kanzlerkandidat zu werden. Aber: „Weil er so langsam brennt, wird der Rote Zwerg noch zehn Billionen Jahre leuchten“, lesen wir. Ganz schön raffiniert, dieser Olaf Scholz.