16.05.2018 – Ein Altbier zum Schluss

Die Rheinhessische Weinkönigin Lea Kopp. Foto: hbz / Michael Bahr

Lea Kopp ist die amtierende Rheinhessische Weinkönigin, kommt aus Nierstein und berichtet hier von ihren Erlebnissen.

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. Mein Krönungswein ist da! Natürlich ein Weißburgunder, frisch und fruchtig und ideal für laue Sommernächte – mit einem großen K auf dem Etikett. K wie „Kopp“ oder „Königin“. Ich jedenfalls bin sehr zufrieden! Käuflich zu erwerben gibt’s den K-Weißburgunder in unserem Weingut sowie im Rewe in Nierstein. ;-)

Den Krönungswein haben wir natürlich auch probiert, als die Deutsche Weinkönigin Katharina Staab bei mir zu Besuch war. Auch meine Prinzessinnen waren eingeladen, dazu die frühere Niersteiner Weinkönigin und Jungwinzerin Nathalie Klein (wir kennen uns seit dem Kindergarten) und Christine Huff, ebenfalls eine Winzerkollegin aus dem Weingut Fritz Eckkehard Huff in Schwabsburg. Katharina hat mir viel darüber erzählt, was bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin auf mich zukommt. Ich werde mich intensiv vorbereiten, sobald im Sommer meine Ausbildung zur Kindererzieherin abgeschlossen ist.

Unter den vielen Terminen war neben der Eröffnung des „Mainzer Weinsalons“, dem „VDP-Preview“ und den Besuchen bei Landrätin Dorothea Schäfer und beim Bundestagsabgeordneten Jan Metzler in Berlin vor allem die „ProWein“ in Düsseldorf überragend. Auf der größten Weinmesse der Welt haben meine Prinzessinnen und ich auch eine Vielzahl an nationalen und internationalen Weingütern an ihren Ständen besucht.

Zum Glück waren Business-Dresscode und flache Schuhe statt Kleid und hohe Absätze angesagt. Wir haben uns am Neuseeland-Stand durchprobiert, weil das Land für seinen Sauvignon Blanc berühmt ist. Und nach den drei langen Tagen haben wir uns schließlich in die Düsseldorfer City abgesetzt – und dort ein schönes Altbier getrunken.

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Leas Traube des Monats: Der Sauvignon Blanc wird auch in Rheinhessen verstärkt angebaut. Das Spannende an dieser Rebsorte ist das breite Spektrum an Aromen: Je nach Stilistik des Winzers können sich grüne, vegetative Noten, aber auch exotische Fruchtnoten entwickeln. Ich finde die grünen Sauvignon Blancs sehr spannend.