Wo es in Deutschland kracht: Statistik über Verkehrsunfälle

Symbolfoto: dpa

Mehr als 2,5 Millionen Unfälle, rund 3000 Tote jedes Jahr: Deutschlands Straßen sind gefährlich. Unsere interaktiven Daten zeigen, wo es in Deutschland am häufigsten kracht.

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MAINZ. Immer wieder kracht es auf Deutschlands Straßen. Und immer wieder werden dabei Menschen verletzt oder gar getötet. Häufigste Ursache: vermeintlich Lapidares wie Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- oder Anfahren. Mehr als jeder sechste Vekehrsunfall passiert auf diese Art. Alkohol spielt „nur“ bei rund vier Prozent alle Unfälle eine Rolle. Monat für Monat wertet das Statistische Bundesamt die von der Polizei aufgenommenen Unfallzahlen aus.

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es jährlich mehr als zwei Millionen Unfälle auf deutschen Straßen. 2019 war die Zahl mit 2.685.661 Straßenverkehrsunfällen so hoch wie noch nie. Der Unfallkalender zeigt: Besonders im Sommer steigen die Unfallzahlen, weil Rad- und Motorradfahrer ebenfalls unterwegs sind. Die Daten weisen aber auch Positives aus: So sorgten Geschwindigkeits- und Promillebegrenzungen, Gurt- und Helmpflicht (bei Motorradfahrern) dafür, dass die Todesfälle im Straßenverkehr seit den 70er-Jahren sinken. Zudem ist durch die Corona-Pandemie auf den Straßen weniger los – und das bedeutet auch weniger Unfälle. Wo es am häufigsten kracht, das zeigen unsere interaktiven Karten.

So funktioniert es: Unsere Grafiken zeigen die jeweils aktuellsten Daten für Straßenverkehrsunfälle sowie die Zahlen für bei Unfällen Getötete und Verletzte. Die Werte sind aufgeschlüsselt nach Landkreisen und kreisfreien Städten an. So werden die Unfallschwerpunkte deutlich: Je dunkler die Farben, desto mehr Unfälle, Getötete, Verletzte in dieser Region. Klicken Sie auf den jeweiligen Kreis oder die Stadt, zeigen wir Ihnen die genauen Werte. Mit den Schiebereglern oberhalb der Grafiken können Sie zwischen den Jahren springen – zurück bis ins Jahr 1995.

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Von VRM und 23Grad