Die Axt und ich

Besser eine Axt oder einen Spalthammer (links)? Michael Moog erklärt den Unterschied.   Foto: Koelschtzky

Die Frage nach der richtigen Axt ist nicht so einfach zu beantworten. "Es kommt darauf an, welches Holz Sie machen wollen, und auch auf die Person, die damit arbeitet", sagt...

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Lahntal. Die Frage nach der richtigen Axt ist nicht so einfach zu beantworten. undefinedEs kommt darauf an, welches Holz Sie machen wollen, und auch auf die Person, die damit arbeitetundefined, sagt Michael Moog von Landtechnikhandel Moog in Lahntal.

undefinedWenn Sie Holz spalten wollen, brauchen Sie eher einen Spalthammer als eine Axtundefined, sagt er und erklärt den Unterschied: Eine Axt hat eine dünnere Klinge, damit werden im Wald die Stämme entastet. Ein Spalthammer hat eine keilförmige Klinge, damit das Holz schneller platzt, und eine massive Fläche an der Klingenrückseite, damit man die Axt auch mal umdrehen kann.

Ein Kompromiss zwischen beidem sind die sogenannten Spaltbeile. Auch sie haben eine massive Rückseite, sind aber nicht ganz so stark keilförmig wie ein Hammer. Moog zeigt ein Spaltbeil mit 1550 Gramm Klingengewicht und langem Stil. undefinedDamit können Sie fast alles machenundefined.

Eines geht damit aber nicht: Kleine Späne, undefinedSpiecherundefined, zum Anfeuern hacken. undefinedFür die größ;eren Beile brauchen Sie zwei Hände. Deshalb treffen Sie damit nicht so präzise, wie es für Kleinholz notwendig istundefined, erklärt er. Für diese Arbeit brauche man ein kleines Forstbeil mit 600 Gramm und kurzem Stil für den Einhandbetrieb.

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Größ;er ist nicht immer auch besser

Mit mittellangem Stil ist ein Spaltbeil mit 1250 Gramm Klingengewicht ein handliches Werkzeug für die meisten Spaltarbeiten. undefinedAber richtig dicke Stücke bekommen Sie damit nicht mehr auseinanderundefined, sagt Moog. Dafür gibt es groß;e Spalthämmer mit hüfthohem Stil und bis 3500 Gramm Klingengewicht. undefinedDamit können Sie auch Meterstücke aufreiß;en.undefined

Allerdings sei undefinedumso schwerer, umso besserundefined nicht immer richtig, warnt er. undefinedMan muss auch die nötige Kraft für die schweren Geräte aufbringen, sonst wird es gefährlich.undefined Wenn das Werkzeug für den Holzarbeiter zu schwer sei, treffe er nicht mehr gut und die Unfallgefahr werde dann sehr hoch.

Was ist sonst noch wichtig? undefinedÜbungundefined, sagt Moog. undefinedUnd denken Sie jedes Jahr daran, dass Sie sich erst wieder einarbeiten müssen.undefined