Kolumne „Rink“: Mainz muss dunkel bleiben

aus Energiekrise

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Die neue Folge der Kolumne "Rink" dreht sich um das Thema Energiesparen und die Frage, ob auch an der Weihnachtsbeleuchtung in Mainz gespart werden sollte. Foto: VRM

Es tut weh, aber wenn wir Energie einsparen wollen, darf Mainz auch an der Weihnachtsbeleuchtung nicht festhalten.

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MAINZ. Der Hechtsheimer Gewerbeverein hat die Diskussion neu entfacht. Um mit gutem Beispiel voranzugehen und Solidarität zu den Bürgern zu zeigen, die aufgefordert sind, zu Hause Energie zu sparen, wird es in diesem Winter in Hechtsheim keine Weihnachtsbeleuchtung geben.

Das wirft natürlich erneut die Frage auf, wie generell mit Weihnachtsbeleuchtungen verfahren werden sollte. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) möchte daran festhalten, weil die Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit mehr als nur Licht sei. „Das stimmt natürlich“, sagt Dennis Rink, stellvertretender Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung in seiner Kolumne. Die Stadt sei gleichzeitig aber noch meilenweit davon entfernt, 15 Prozent der Energie einzusparen, wie es vom Bund gefordert ist.

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Deshalb liegt die Antwort in der Frage der Beleuchtung auf der Hand, findet Dennis Rink.