Feuerwehr Massenheim: Viele Lehrgänge und wenig Fehlalarme

Freiwillige Feuerwehr Massenheim blickt auf das Jahr 2018 zurück und wählt Patrick Müller zum neuen Jugendwart. Nico Werle wird Müllers Stellvertreter.

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MASSENHEIM. Die Freiwillige Feuerwehr Massenheim um Wehrführer Daniel Voigt und Vorsitzenden Dennis Bär hat einen neuen Jugendwart. Einstimmig wählten der Verein und die Einsatzabteilung bei ihren Hauptversammlungen Patrick Müller in das Amt.

Der 18-Jährige wechselte 2018 aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung. Genauso einstimmig wählte die Feuerwehr den ebenfalls 18-jährigen und 2018 in die Einsatzabteilung übergetretenen Nico Werle zu Müllers Stellvertreter. Nötig war die Ergänzungswahl, da der langjährige Jugendwart Benedict Freund nach Marxheim und sein Stellvertreter nach Hochheim zogen und die Leitung der Jugendfeuerwehr aus Zeitgründen niederlegten. Davor wählte der Verein einstimmig Nico Werle und Detlef Bär für 2019 und 2020 zu Kassenprüfern, da Ingo Riede und Angelika Dicke nach zwei Jahren aus dem Amt scheiden mussten.

„Großartige Ressonanz“ beim Osterfeuer

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In seinem Bericht für das vergangene Jahr betonte Wehrführer Voigt, dass die zum Jahresende durch zwei Zu- und fünf Abgänge nun 21 Aktiven „deutlich mehr Lehrgänge in der überörtlichen Ausbildung besuchten“. Neun Teilnehmer absolvierten acht verschiedene Lehrgänge – von Atemschutz bis Zugführer. Ebenso freute Voigt, dass zu 19 Übungen und 38 Unterrichten, 14 Brandeinsätzen, sieben Hilfeleistungen und zwei Brandsicherheitsdiensten 2018 „nur sechs Fehlalarme“ kamen. „In 2017 waren es noch 14.“

Der ausgeschiedene Jugendwart Freund informierte über die 97 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung der drei Jungen in der Jugendfeuerwehr. Zudem sprach er über die Vereinsaktivitäten, wie zum Beispiel die Tannenbaumsammlung. Ihn freute die „großartige Resonanz“ bei dem mittlerweile vierten Osterfeuer, dem traditionellen Feuerwehrpicknick im August sowie dem „Highlight 2018“: der Gründung der Kinderfeuerwehr „Löschbären“ mit Hochheim. In fünf Sitzungen habe der Vorstand vor allem die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für den 247 Mitglieder starken Verein beim Finanzamt vorbereitet und die Satzung für die „Löschbären“ und Datenschutzklausel überarbeitet. Die Satzung wurde einstimmig verabschiedet, als Bär die Neuformulierungen erläutert hatte. Die Datenschutzklausel ändert nichts an der Mitgliederverwaltung. In alle Paragrafen zur Jugendarbeit ist die Kindergruppe integriert. Dazu hält die Satzung nun fest, dass mit Ämtern und Funktionen Intersexuelle betraut werden können. Neu ist nur, dass Vorstandssitzungen beschlussfähig sind, wenn gut die Hälfte statt zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind und bei Stimmgleichheit der Vorsitzende entscheidet. Wie Voigt sicherte Bär den neuen Jugendwarten „volle Unterstützung“ zu.

Die Kasse wurde laut Riede einwandfrei geführt, er beantragte die einstimmig erteilte Entlastung des Vorstands.