Spielmobil in Rüsselsheim lockt 2500 Kinder

Das Spielmobil richtet sich vor allem an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahre. Foto: Stadt Rüsselsheim

Die städtische Jugendförderung zieht mit Blick auf die Saison 2022 zufrieden Bilanz.

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RÜSSELSHEIM. Das Spielmobil der Stadt Rüsselsheim war von Mai bis Juli wieder unterwegs, zum Ende der Saison 2022 fällt die Bilanz positiv aus. „Bei ihrer Tour durch die Stadt hat die Jugendförderung großen Bedarf an Spiel-, Sport- und Bewegungsangeboten, aber auch an Gesprächen ausgemacht. Das mobile Angebot, das Spielgeräte und Freizeitaktivitäten in die Wohnquartiere gebracht hat, kam da gerade zur rechten Zeit und wurde bestens angenommen“, berichtet Bürgermeister Dennis Grieser (Grüne). Insgesamt haben mehr als 2500 Kinder und Jugendliche eine der fünf Spielmobil-Stationen besucht, an denen die städtische Jugendförderung für jeweils zwei Wochen haltgemacht hat.

Auch Verein Kunstkoffer beteiligt sich

„Im Spiel trainieren Kinder ihre körperlichen, sozialen und sprachlichen Fähigkeiten. Das Spielmobil bietet deshalb insbesondere in dicht besiedelten Stadtteilen eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten der Jugendförderung, des Jugendhilfeträgers Auszeit und den Angeboten der Vereine. Außerdem wurde auch der Bahnhofsplatz wieder mit mobilen Aktionen belebt“, sagt Grieser. Außer am Bahnhofsplatz war das Spielmobil in diesem Jahr am Spielplatz Hasengrund/Ecke Schreberstraße, am Spielplatz an der Kecskemét-Allee in Königstädten, im Einkaufszentrum Haßloch-Nord sowie in der Stresemannanlage an der Frankfurter Straße zu Besuch.

Das Spielmobil richtet sich vor allem an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahre und hat verschiedene Geräte wie Pedalos, Balance-Bikes, Slackline, Wurfspiele, Jonglage, Ballspiele oder aber auch Kreativangebote im Gepäck. Während der Besuche in den Stadtteilen haben die Teams der städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen aus der Innenstadt und Haßloch-Nord mit Angeboten wie Tanz, Hip-Hop, Graffiti und Gestaltung das Spielmobil unterstützt. Zudem gab es Veranstaltungen des Vereins Kunstkoffer aus Wiesbaden und des Rüsselsheimer Skatevereins B’Skateboarding, die mit den Kindern kleine Workshops machten und deren Angebote aus dem Corona-Aufholprogramm gefördert wurden. „Ausreichend Freizeitangebote sind ein wichtiger Beitrag zur Entwicklungsförderung. Gerade jetzt brauchen Kinder und Jugendliche unsere besondere Aufmerksamkeit, um zu verhindern, dass die teils drastischen Einschränkungen der Corona-Pandemie lange nachwirken und Ungleichheiten verfestigen“, sagt Bürgermeister Grieser abschließend.