Rüsselsheim: Fahrzeugelektroniker sind gefragt

Bei Opel haben wieder junge Menschen ihre Berufsausbildung aufgenommen. Foto: Stellantis

Die Elektromobilität spielt auch in der Ausbildung bei Opel eine immer wichtigere Rolle.

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RÜSSELSHEIM. (red/ok).Der herkömmliche Verbrennermotor wird zum Auslaufmodell. Das verändert natürlich auch die Ausbildungsarbeit in der Entwicklung und in den Werkstätten. Zahlreiche Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektro-Industrie arbeiten an diesem Wandel mit. Darunter vor allem die Elektro-Berufe, aber auch IT-Berufe, Mechatroniker/innen und selbstverständlich die Kfz-Mechatroniker/innen.

Bei Opel haben wieder junge Menschen ihre Berufsausbildung aufgenommen. Foto: Stellantis
Start ins Berufsleben: Die neuen Azubis bei der Begrüßung auf dem Opel-Werksgelände in Rüsselsheim. Foto: Stellantis

Rund 170 junge Menschen haben jüngst bei Opel ihre Berufsausbildung aufgenommen. Traditionell begrüßten Mitglieder der Geschäftsleitung, das Ausbildungsteam sowie mehrere Arbeitnehmervertreter die Nachwuchskräfte am Stammsitz der Marke in Rüsselsheim.

Allein in Rüsselsheim konnten die 120 neuen Berufsanfänger aus rund 20 Ausbildungs- und dualen Studiengängen wählen. Die zunehmende Bedeutung von E-Mobilität und alternativen Antrieben rückt dabei verstärkt in den Fokus.

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Das unterstreichen gerade auch Studiengänge wie „Fahrzeugsystemtechnik und Elektromobilität“, die die Auszubildenden gemeinsam mit der DHBW Mannheim auf die Anforderungen zukünftiger Fahrzeuggenerationen vorbereiten, und „Elektrotechnik – Fahrzeugelektronik mit Schwerpunkt Embedded IT“. Diesen bietet Opel in Kooperation mit der DHBW Ravensburg im gestarteten Ausbildungsjahr erstmals an – eine Chance, die zwei frisch Studierende auch direkt ergriffen haben.

Die Spanne reicht von Fertigungs- über Industrie-, Zerspanungs- sowie Stanz- und Umformungsmechaniker bis zu Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker für Automatisierungs- oder Betriebstechnik sowie technische Produktdesigner oder Industriekauffrau-/mann. Am Standort Kaiserslautern beginnen 32 Auszubildende ihre Lehre, das Eisenacher Opel-Team verstärken ab sofort erneut 15 junge Menschen. In den Händen der Kfz-Mechatroniker liegen beispielsweise Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Elektroautos. In ihrer Ausbildung lernen sie unter anderem, wie man Hochvoltsysteme prüft und instand setzt.

„Verantwortungsvolle Ausbildung hat bei Opel Tradition“, sagt Opel CEO Florian Huettl. „Selbst unter erschwerten Corona-Bedingungen haben wir unsere Auszubildenden fachkundig angelernt.“ Und Ralph Wangemann, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor, ergänzt: „Wir bieten interessante, innovative Berufsfelder – gerade auch im kontinuierlich wachsenden Bereich der Elektrifizierung. So genießen unsere Nachwuchskräfte eine nach modernsten Inhalten gestaltete Ausbildung. Und sie haben zugleich vielversprechende Zukunftsperspektiven.“

Neben den technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen ermöglicht Opel in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen auch kooperative beziehungsweise duale Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor of Science und Bachelor of Engineering.

Berufsausbildung hat bei Opel eine lange Geschichte. In diesem Jahr feiert das Unternehmen seinen 160. Geburtstag – und fast ebenso lange bietet Opel bereits die Möglichkeit auf einen erfolgreichen beruflichen Einstieg. So haben bis heute weit mehr als 25.000 junge Menschen den Start ins Berufsleben bei Opel in Deutschland aufgenommen.