Rüsselsheim: An Ideen fehlt es Heinemann-Schülern nicht

Im Rahmen eines Projekts tüfteln Gruppen an Verbesserungsvorschlägen für den Alltag. „Parkplatz-Sensor“ soll Nerven und Umwelt schonen.

Anzeige

RÜSSELSHEIM. (amm). Was kann an der eigenen Schule verbessert werden? Gibt es technische oder digitale Lösungen? Und wie schnell sind sie umsetzbar? Einmal mehr beteiligten sich E-Phasen-Schüler der Gustav-Heinemann-Schule (GHS) am Projekt „Make your School – Eure Ideenwerkstatt“, stellten mit Hilfe von Mentoren unter Beweis, dass Verbesserungsmöglichkeiten in kurzer Zeit aufgezeigt werden können.

Sieben Projektgruppen tüftelten an Verbesserungsvorschlägen, griffen dabei lange andauernde Probleme auf. Wie sich etwa das Team „Parkplatz-Sensor“ mit dem schuleigenen Parkplatz beschäftigte. Dass die Herumgurkerei am Morgen nicht nur nervtötend, sondern auch umweltbelastend ist, war für die Schüler Anlass zu handeln. „Am schwierigsten war das Programmieren“, erzählte Daniel, der mit Nils das Prinzip von Ultraschallsensor und Prozessor erklärt.

Ebenso interessant, vor allem sinnvoll und auch an anderen Rüsselsheimer Schulen nutzbar wäre das Projekt „Meromat“. Auch wenn der Name, der den Namen des hiesigen Rappers Mero beinhaltet, nicht unbedingt etwas mit dem Tool selbst zu tun hat, begeistert die Idee. Denn das Programm, das auf einem Bildschirm angezeigt wird, gibt Auskunft über Verspätungen der von Schülern genutzten Bussen und Bahnen. „Zur Umsetzung mussten wir uns eine neue Programmsprache komplett neu aneignen“, erzählen die Schüler, die sich wünschen, dass der ständig und auf Knopfdruck aktualisierte, digitale Plan neben dem Vertretungsplan ausgehängt wird.

„Beim Projekt sind soziales Lernen, Kreativität und eine schnelle Umsetzung gefragt“, erklärt Sebastian Wilhelm, MINT-Beauftragter der GHS, der das von der Schulgemeinde bestimmte Siegerteam im August nach Berlin begleiten wird. Denn dort wird sich das von „Wissenschaft im Dialog“ initiierte Projekt im bundesweiten Rahmen präsentieren.