Produktschauen, Motorsport und Werkstouren: Opel präsentiert...

Auf den Werksführungen von Opel am Hessentag gibt es auch experimentelle Fahrzeuge zu sehen. Foto: Vollformat / Volker Dziemballa

Wer mit dem Auto zum Hessentag anreist und auf einem der Auffangparkplätze am westlichen Ende der Stadt parkt, erlebt automatisch, in welchem allein flächenmäßigen Umfang...

Anzeige

RÜSSELSHEIM. Wer mit dem Auto zum Hessentag anreist und auf einem der großen Auffangparkplätze am westlichen Ende der Stadt parkt, erlebt automatisch, in welchem allein flächenmäßigen Umfang Opel Rüsselsheim prägt. Der erste Kilometer bis in die Innenstadt führt vom Parkplatz aus durch das Gelände des Autobauers. Opel selbst präsentiert sich auf dieser Strecke an mehreren zentralen Punkten, vom M118 an der Mainzer Straße bis zum Ausbildungszentrum.

„Wir wollen uns als zukunftsgerichtetes Unternehmen mit großer Tradition und starker lokaler Verbundenheit präsentieren“, sagt Unternehmenssprecher Nico Schmidt. Besonders die Rolle des Autobauers als „Innovationsführer in der Autobranche“ solle zum Ausdruck kommen.

Anzeige

Nicht nur Autos

Empfangen werden die Besucher am M118, wo die wichtigsten aktuellen Modelle zu sehen sein sollen. Auch den Ampera-e werde man hier präsentieren – trotz bekannter Lieferengpässe. Das „Unternehmensschaufenster“, wie Opel selbst diesen Abschnitt nennt, soll aber nicht nur die Autos, sondern auch andere Unternehmensbereiche vorstellen, etwa die Opel-Bank.

Ein Stück weiter, am M55, sind Hessentagsbesucher dann zu Gast bei Opel-Motorsport. Dort sollen aktuelle Opel-Motorsport-Fahrzeuge ausgestellt werden, etwa das Rallyefahrzeug „Adam R2“. Auch einen Renn-Simulator werde man dort anbieten, so Schmidt. Vom 15. bis zum 18. Juni können Motorsportfans zudem selbst in den Rennwagen steigen und ein Schnupper-Fahrtraining auf dem rund 500 Meter langen Handling-Parcours unter professioneller Anleitung absolvieren. Natürlich will Opel an dieser Stelle auch aktuelle Produkte vorführen, etwa die Funktion des aktiven Bremsassistenten, was auf einer abgetrennten Strecke erfolgen soll.

Am Tor 60 startet die Werksrundfahrt

Anzeige

Am Tor 60 startet die Werksrundfahrt mit der „Hessentagsbahn“. Statt der üblichen Werkstouren mit Bussen werden Besucher mit extra für den Hessentag organisierten und gestalteten Bimmelbahnen über das Gelände gefahren. Bis zu 3000 Menschen sollen so täglich einen Einblick in das Unternehmen und die Produktion bekommen. Ein Stopp wird unter anderem in der Opel Classic-Werktstatt eingelegt. Im Vergleich zu sonstigen Werksführungen würden die Touren zwar etwas kürzer ausfallen, dafür aber einen kompakten Überblick geben, so Schmidt. Unter anderem verzichte man hier auf die Teile der Führung, bei denen die Teilnehmer normalerweise durch die Produktion laufen.

Präsentieren wird sich Opel außerdem in der K48. Neben dem reinen Konzertbereich soll hier auch Platz für weitere Ausstellungen sein, bei der es unter anderem um Marke Opel und ihre historische Entwicklung über die vergangenen Jahrzehnte gehen wird.

Infos für Bewerber

Als letzten großen Punkt nutzt Opel auf der Hessentagsstraße das Ausbildungszentrum. Unter dem Motto „Durchstarten bei Opel“ will man sich hier als Arbeitgeber präsentieren und Karrieremöglichkeiten aufzeigen. Einen extra Stand auf der „Straße der Innovation“ plane man nicht, erklärt Unternehmenssprecher Schmidt. Neben den Werksflächen werde man sich mit Promo-Teams aber in der Stadt präsentieren.

Für den „normalen“ Hessentagsbesucher nicht zugänglich wird ein Kongress sein, den Opel am 13. Juni in der K48 ausrichtet. Bei der Mobilitätskonferenz sollen unter anderem Dr. Karl-Thomas Neumann und Opel-Marketingchefin Tina Müller, Ministerpräsident Volker Bouffier und Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir vor bis zu 600 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Industrie zur Zukunft der Mobilität sprechen.

Von Heike Bökenkötter