Bund und Land unterstützen Kinderbetreuung in Rüsselsheim

Seit dem Jahr 2020 sind rund 3,5 Millionen Euro in der Stadt angekommen.

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RÜSSELSHEIM. (red). 3,5 Millionen Euro sind seit 2020 als Fördermittel des Landes und Bundes für Investitionen für die Kinderbetreuung der Stadt Rüsselsheim als Budget zugewiesen worden und teilweise bereits geflossen. Bürgermeister Dennis Grieser (Grüne) sagt: „Diese Summe belegt, dass die Stadt alle Möglichkeiten abschöpft, um Fördermittel zu generieren, um den Haushalt zu entlasten.“ 2,5 Millionen Euro habe die Stadt als Landesförderung zur Verfügung gestellt bekommen und über eine Million Euro als Bundesförderung.

Von den Fördermitteln profitierten nicht nur die städtischen Kitas, sondern auch Tagespflegepersonen sowie freie und konfessionelle Träger. So haben zwei Tagespflegepersonen insgesamt 3000 Euro für Ausstattungen und Spielzeug erhalten. Die Außenanlagen des Ersatzneubaus der Kindertagesstätte der evangelischen Luthergemeinde an der Gutenbergstraße wurden mit 50 000 Euro gefördert, und die Brandschutz- und Elektrosanierung der katholischen Kita St. Christophorus mit 77 000 Euro.

Bei städtischen Kitas können die Erweiterungsbauten an den Kitas Zum Büttelacker, Lengfeldstraße und Böcklinstraße mit insgesamt 690 000 Euro durch Bundesmittel unterstützt werden. Dadurch könne die Stadt 60 zusätzliche Betreuungsplätze für Drei- bis Sechsjährige schaffen. Für die Kita Im Apfelgarten konnte die Stadt einen Bauwagen anschaffen, damit fortan eine neue Naturgruppe mit insgesamt 20 Kindern betreut werden kann. Der Bund stellte hierzu rund 50 000 Euro zur Verfügung. Der von der Gewobau errichtete Neubau an der Berliner Straße wird mit einer Million Euro gefördert, die künftige Kita an der Georg-Jung-Straße mit 1,5 Millionen Euro.

Auch Außenanlagen an Kitas fördert der Bund. Über 180 000 Euro Bundesmittel konnte die Stadt einsetzen, um die Außenbereiche der Kitas Zamenhofstraße, Rheingauer Straße, Böcklinstraße, Lengfeldstraße und Paul-Ehrlich-Straße mit entsprechenden Spielgeräten wiederherzustellen und aufzuwerten.

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Für den Zeitraum 2021 bis 2023 hat das Land im Juli des laufenden Jahres ein weiteres Förderprogramm aufgelegt. In diesem Rahmen wird die Stadt weitere 1,3 Millionen Euro für investive Maßnahmen in Kitas und zur Unterstützung von Tagespflegepersonen beantragen.