Trotz vieler neuer Fälle: Inzidenz sinkt im Kreis Groß-Gerau

aus Coronavirus-Pandemie

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Die Corona-Lage im Kreis Groß-Gerau. Foto: Adobe Stock

81 Corona-Neuinfektionen zählt das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag. Warum die Inzidenz trotzdem sinkt, liegt an den Zahlen der Vorwoche.

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KREIS GROSS-GERAU. Die Corona-Inzidenz im Kreis Groß-Gerau sinkt Stand Donnerstag erneut auf 117,9. Damit liegt der Kreis leicht über dem hessenweiten Durchschnitt von 112,5. Die Zahl der Neuinfektionen dagegen liegt mit 81 auf einem deutlich höheren Niveau als die Tage zuvor (+43 am Mittwoch, + 9 am Dienstag). Dass die Inzidenz dennoch sinkt, liegt an der Zahl der Neuinfektionen am vorigen Donnerstag. Am 1. April wurden 117 neue Corona-Fälle gezählt – der höchste Wert seit mehreren Monaten. Diese 117 Fälle fielen nun aus der Sieben-Tage-Inzidenz-Berechnung heraus. Mit 81 Neuinfektionen kamen an diesem Donnerstag zwar viele, aber eben deutlich weniger Fälle nach. Demnach sinkt die Inzidenz im Kreis Groß-Gerau.

Derzeit mehr als 1000 Infizierte in Quarantäne

Insgesamt wurden bislang 11 290 Kreisbewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind 258 Menschen verstorben; 9885 gelten laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts als genesen. Aktuell zählt das Gesundheitsamt 1147 Infizierte, von denen sich 1077 in häuslicher Quarantäne befinden.

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Die meisten Neuinfektionen gab es erneut in Rüsselsheim (+28). Insgesamt haben sich dort bislang 3315 Menschen infiziert, davon aktuell 317 (entspricht 0,48 Prozent der Einwohner). Anteilig zur Einwohnerzahl der Kommunen ist der Anstieg in Raunheim am höchsten. Neun neue Corona-Fälle sind hier seit dem Vortag hinzugekommen. Damit gelten aktuell 88 Raunheimer als infiziert (0,54 Prozent der Einwohner). Vergleichsweise wenige Fälle in den vergangenen Tagen gab es dagegen in Kelsterbach.

Von Marina Wagenpfeil