4400 Euro für die Trauerarbeit in der Mainspitze

Überdimensionaler Scheck: Der Hospizverein Mainspitze erhält Unterstützung vom Maaraue-Marathon. Foto: hbz/Stefan Sämmer

Die Organisatoren des Mainzer Maaraue-Marathons überreichten dem Hospitzverein Mainspitze eine Spende aus dem Erlös der Laufveranstaltung.

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GINSHEIM-GUSTAVSBURG. (dib). Der Hospizverein Mainspitze erhielt einen warmen Geldregen: Brigitte Mollnar und Sascha Kaufmann überreichten diese Woche in den Büroräumen des Vereins in der Bebelstraße einen Scheck über 4400 Euro. Das Geld stammt aus den Startgeldern des Mainzer Maaraue-Marathons, bei dem am 22. Dezember insgesamt 125 Teilnehmer aus ganz Deutschland, der Schweiz und Polen an den Start gingen. Das Motto lautete „Drei Städte, zwei Länder und ein Rennen“.

Die Vorsitzende des Vereins, Susanne Kühn-Benning, unterstützte die Hospizarbeit ebenfalls. Sie übergab im Dezember ihre Ärztepraxis an einen Nachfolger. Dabei erhielt sie Spenden von 500 Euro. Diesen Betrag stockte sie auf 1000 Euro auf und spendete ihn ebenfalls dem Hospizverein.

Geschäftsführerin Veronika Weizsäcker hob hervor, dass die 5500 Euro für die Trauerarbeit und die Schulungen der Mitarbeiter verwendet werden sollen. Auch für die Arbeit an Schulen, an denen der rund 200 Mitglieder zählende Verein Projektwochen anbietet, werde das Geld gebraucht. Zudem biete der Verein Beratungen zu Patientenverfügungen für die Angehörige von Kranken und auch für Schwerkranke an. Generelle Aufgaben des Hospizvereins seien Begleitung von Sterbenden, Beratung, Unterstützung, Trauerbegleitung sowie die Fortbildung von Mitarbeitern.

Mollnar und Kaufmann, die beide in Gustavsburg wohnen, freuten sich, dass der zum 14. Mal veranstaltete Ultra-Marathon ein Riesenerfolg war. Beide sahen vor Jahren bei einem Spaziergang zufällig, dass es in Gustavsburg einen Hospizverein gibt. So beschlossen sie, diesem den Erlös ihres Laufs zu spenden. Das war nun bereits zum dritten Mal der Fall. Beide dankten dem Hospizverein für die Bewirtung beim Lauf. Der Benefizlauf umfasste fünf Runden zu jeweils neun Kilometern, Ziel war an der Ochsenwiese in Gustavsburg.

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Susanne Kühn-Benning dankte beiden Laufbegeisterten für die Spendenbereitschaft. Der Mainzer Maaraue-Marathon sei ein Lauf mit einem riesigen logistischen Aufwand. Mollnar und Kaufmann planen daher nun erst einmal für den Januar einen Urlaub in Polen. Kaufmann wird aber bereits wieder im Mai beim Mainzer Marathon mitlaufen.