„Led Zeppelin – Alle Songs“ von Guesdon und Margotin

In einem kapitalen Buch über „Led Zeppelin“ finden auch Kenner der Band noch Überraschendes.

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BUCH. Spätestens mit diesem großformatigen, schwer in der Hand liegenden Band sind Led Zeppelin in der Edelriege der größten Rock-Bands aller Zeiten etabliert: Bisher haben die beiden Autoren mit identisch aufwendig edierten Folianten die Beatles, die Rolling Stones und Pink Floyd präsentiert. Nun folgt dieses ultimative Buch über Led Zeppelin. Wie zuvor sind hunderte Fotos von den Gründungstagen bis in die jüngste Zeit zu bestaunen. Doch am längsten kann man sich mit den hervorragend präsentierten, auf dem überragenden Wissen über die Band beruhenden Texten beschäftigen. Selbst gut informierte Fans werden über Fakten stolpern, die ihnen bisher unbekannt waren. Dass Led Zeppelin als Phoenix aus der Asche der Yardbirds emporflog, dürfte noch weitgehend bekannt sein. Aber wer weiß, dass der Name auf eine Anregung des Who-Drummers Keith Moon zurückgeht, ja, dass der zusammen mit John Entwistle mit dem Gedanken gespielt hat, The Who zu verlassen und mit Jimmy Page und Steve Winwood eine neue Band zu gründen?

Genauso gründlich und umfassend, zudem mit weiteren Überraschungen, informieren die Autoren in ihren chronologisch geordneten Beiträgen zu wirklich allen Songs der Band (sogar einiger Solo-Projekte) inklusive sämtlicher Hintergründe. Ebenso konsequent widmen sie sich ihren Alben, hoch interessanten Geschichten über die Aufnahme-Sessions in den Studios, inklusive der Rolle sämtlicher Gastmusiker. Natürlich kommen auch die Biografien von John Paul Jones, Jon Bonham, Jimmy Page und Robert Plant nicht zu kurz. Besser als mit diesem Band kann ein Fan nicht bedient werden.