Funken, kein Feuer

aus Tatort & Polizeiruf 110

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Bibi Fellner (Adele Neuhauser) im Einsatz.  Foto: ARD Degeto/ORF/Superfilm/Klaus Pichler

Von Angela BauerEin türkischer Geschäftsmann wird ermordet. Sein Kopf klemmt in einer Kommode, Zunge und Hände wurden abgeschnitten. Die Spur führt zu einem...

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. Von Angela Bauer

Ein türkischer Geschäftsmann wird ermordet. Sein Kopf klemmt in einer Kommode, Zunge und Hände wurden abgeschnitten. Die Spur führt zu einem Menschenhändler- und Schlepperring. Erst recht, als eine Ukrainerin gefunden wird, die offenbar über Jahre im Haus des Mordopfers zur Prostitution gezwungen wurde.

Einmal mehr deutlich und brutal startet der neue Tatort aus Wien, "Die Kunst des Krieges". Das war es allerdings dann auch für die kommenden 80 Minuten an Effekten, Intrigen, Gruselfaktor oder was sonst einen Krimi so ausmacht. Was am Anfang Funken schlägt, löst leider kein Feuer aus.

Immerhin: Die Dialoge sind stimmig, das Zusammenspiel von Adele Neuhauser (als Bibi Fellner) und Harald Krassnitzer (als Moritz Eisner) ist gewohnt überzeugend. Von diesem Team will man mehr sehen, vielleicht aber mit einem besseren Drehbuch. Ebenso gut kommt Michael Fuith in der Rolle als Oberschurke und Zuhälter Andy Mittermeier rüber. Die beste Szene: Das Rededuell Eisner / Mittermeier in einer Milieu-Kneipe.