Hockey-Damen steigern sich beim OB-Turnier

(kri). Die ersten beiden Spiele verloren, die nächsten zwei gewonnen und am Ende Turnierdritter: Bei den Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK war beim...

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MANNHEIM. (kri). Die ersten beiden Spiele verloren, die nächsten zwei gewonnen und am Ende Turnierdritter: Bei den Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK war beim Oberbürgermeister-Hallenpokal des TSV Mannheim eine Steigerung unverkennbar. „Wir haben uns nach dem etwas enttäuschenden Auftakt insgesamt gut präsentiert und vor allem noch Steigerungspotenzial“, sagte Norman Hahl. Schließlich, so der 28 Jahre alte Trainer des Ruderklubs, hätten 14 Tage vor dem Bundesliga-Saisonstart mit Eva Frank, Petra Ankenbrand und Antonia Wilfer noch Stammkräfte gefehlt.

Zeit zwischen den Spielen zur Fehleranalyse genutzt

Der Wettbewerb ließ sich aus RRK-Sicht ungut an. Gegen die gleichklassigen Gastgeberinnen hieß es nach zweimal 20 Minuten sowie Gegentreffern durch Isabel Scherer und Mara Bentscheck 2:5. „Der TSV war klar weiter als wir und vor allem eingespielter. Bei uns gab es doch etliche Abspielfehler“, so Hahl. Gegen den Mannheimer HC, der seit einigen Jahren die Südstaffel der Bundesliga dominiert, lief es beim 2:3 (Stella Tegtmeier, Celina Hocks) schon deutlich besser. „In der Zeit zwischen den Spielen haben wir uns die Videos angeschaut und über die Fehler gesprochen“, berichtet Hahl.

So auch tags darauf, als es nach zehn Minuten gegen das Schweizer Nationalteam 0:3, am Ende aber 7:3 für die Hessinnen hieß. Für den Münchner SC war die RRK-Abwehr dann zum Abschluss nicht zu knacken, während in der zweiten Halbzeit Hocks, Tegtmeier und Bentscheck den 3:0-Sieg herausschossen. „Das war echt stark,“ lobte der Coach.

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Endstand: 1. TSV Mannheim 21:13 Tore/9 Punkte, 2. Mannheimer HC 17:9/9, 3. RRK 14:11/6, 4. Münchner SC 8:7/6, 5. Nationalteam Schweiz 6:26/0.