SCHWIMMEN Hessen beim 12. Jugend-Länderkampf im Hallenbad abgeschlagen
(geh). Der Rüsselsheimer Schwimm-Club war Gastgeber des 12. internationalen Jugendländerkampfes zwischen Österreich, Bayern und Hessen. Hierbei traten die besten Nachwuchsschwimmer der Jahrgänge 1993 bis ´95 sowie 1995 bis ´97 (Mädchen) zu einem Mannschaftswettkampf in den olympischen Distanzen sowie in zwei Staffeln an.
Die Talente aus dem Austria-Nationalkader zeigten sich an den beiden Tagen im Lachebad überlegen und nahmen mit 313 Punkten den Siegerpokal mit nach Hause. Zweiter wurde die Vertretung Bayerns (274) vor den abgeschlagenen Hessen (176), für die neben anderen ein Quartett des DSW Darmstadt sowie eine Hoffnung des SC Wiesbaden ins Wasser gingen. Von den heimischen Vereinen konnte sich niemand für eine Nominierung empfehlen.
Die Ehrenpreise, in Form eines Hessentellers für die punktbeste Leistung, erhielten Alexandra Wenk (Jg. 1995/ Bayern) für ihre Zeit von 1:01,55 Minuten über 100 m Rücken, was 870 Punkte wert war. Beim männlichen Nachwuchs sorgte mit Tobias Hollaus (Jg. 1993) ebenfalls ein Bayer in 1:02,88 über 100 m Brust (822 Punkte) für das herausragende Ergebnis.
Mit der bayrischen Mannschaft angereist war Schwimmwart Frank Seidak, während die siegreichen Österreich von ihrem Schwimmwart Manfred Otte begleitet wurden. Als Rüsselsheimer hatte der Präsident des Hessischen Schwimmverband, Werner Freitag, quasi ein Heimspiel. Freitag begleitete die Wettkampf an beiden Tagen und war mit den Ergebnissen der Nachwuchsschwimmer insgesamt sehr zufrieden.
Während Stadtverordnetenvorsteherin Renate Meixner-Römer zur Eröffnung der Veranstaltung ins Hallenbad kam, lockte das internationale Kräftemessen in der Vorweih-nachtszeit so gut wie keine Zuschauer an. Der guten Stimmung unter den Aktiven indes tat dies keinen Abbruch.
