Von Ralf Schuster
Mit dem Jugendvertreter bei Opel, der wie berichtet in den Verdacht rechtsextremer Tätigkeiten geraten ist, haben am Dienstag sowohl Betriebsrat wie auch der zuständige Ausbildungsleiter Gespräche geführt.
Es sei ihm klar gemacht worden, berichtete anschließend Andreas Kroemer von der Presseabteilung des Unternehmens, dass es “null Toleranz gegenüber rechtsextremen Aktivitäten" gebe. Es sei auch erneut auf die Betriebsvereinbarung Nummer 50 über die Chancengleichheit hingewiesen worden. Der Betroffene habe sich daraufhin vom Rechtsextremismus distanziert. Er sei nun auch aufgefordert worden, seine entsprechenden Hinweise im Internet zu entfernen, die Anlass für eine Beschwerde-Mail eines Gewerkschaftsmitgliedes waren.
Zudem sei dem jungen Mann klar gemacht worden, so Kroemer, dass eine Kleidung, die auf Zugehörigkeit zur rechte Szene deuten lasse, bei Opel ebenso nicht erwünscht sei. “Solche Aktivitäten werden nicht geduldet", machte der Pressesprecher deutlich.
