04. Februar 2012 09:01 Uhr
URL: http://www.main-spitze.de/region/ruesselsheim/9339509.htm

Main-Spitze

04. Februar 2012 09:01 Uhr
Seite drucken
Suche



Inhalt Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zur rechten Spalte
Rüsselsheim 

Schwamm hat ausgedient

02.09.2010 - RÜSSELSHEIM

Von Christian Struck

MAX-PLANCK-SCHULE 15 Räume mit neuen elektronischen Tafeln ausgestattet

Die Lehrkräfte der Max-Planck-Schule haben künftig ein Druckmittel weniger: Der Tafeldienst wird mit der Einführung der neuen interaktiven Tafeln wohl passé sein. Am Mittwochvormittag stellte Stadträtin und Baudezernentin Silke Klinger gemeinsam mit dem kommissarischen Schulleiter Marc Rhein die Baumaßnahme vor.

„Die Stadt Rüsselsheim hat ihren Schwerpunkt auf Bildungsförderung und Zukunftsausrichtung gelegt“, erklärte Stadträtin Klinger. Insgesamt knapp zehn Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II habe die Stadt in die Rüsselsheimer Schulen investiert - davon rund 1,1 Millionen allein in die Max-Planck-Schule.

Ende März habe man mit den zum Teil sehr aufwändigen Sanierungsmaßnahmen begonnen, erklärte Klinger. Ein Großteil davon konnte in den Sommerferien erledigt werden. „Die meisten Kollegen haben gar nicht gemerkt, dass etwas passiert ist“, berichtete der stellvertretende Schulleiter Rhein.

Auch 42 neue Notebooks angeschafft

20 000 Meter Kabel habe man verlegt, insgesamt 15 Räume mit Datenverteilern versehen und sechs Räume mit interaktiven Tafeln, so genannten „Whiteboards“ bestückt, zählte Klinger auf. Eine Tafel koste zwischen 3 000 und 5 000 Euro. Auch 42 neue Notebooks habe man angeschafft. Diese könnten bei Bedarf in den Klassenzimmern eingesetzt werden. Dazu habe man Anschlüsse an den Arbeitsplätzen eingerichtet. „Nicht jedes Kind hat zu Hause einen Computer, daher ist es wichtig, dass die Schule den Umgang mit den neuen Medien vermittelt“, erklärte Silke Klinger.

Erarbeitetes kann abgespeichert werden

Die „Whiteboards“ sind mit Rechnern verbunden und per Beamer werden beispielsweise Schaubilder, Texte oder Filme auf die Tafel projiziert. „Der Vorteil ist, man kann das Erarbeitete abspeichern und in der nächsten Stunde wieder verwenden“, erklärte Marc Rhein. Die Anschaffung stelle somit eine große Zeitersparnis dar. Aber auch finanziell lohne sich die neue Tafel: „Wir müssen nun nicht mehr viele teure Einzelgeräte kaufen, hier haben wir alles aus einer Hand“, so der stellvertretende Schulleiter.

Spannend sei nun die Frage der Folgekosten: „Hier gibt es keine Erfahrungswerte, das müssen wir abwarten“, so Rhein. In einem Medienraum gibt es an der Max-Planck-Schule zudem die Möglichkeit für Schüler, mit der Tafel zu experimentieren und eigene Vorgehensweisen für den Unterricht zu erproben. Zuvor müsse man aber den Lehrern die Handhabung der „Whiteboards“ nahebringen: „In den Ferien haben wir schon 40 Kollegen geschult“, erklärte Rhein. Diese sollten nun ihr Wissen an andere Kollegen und Schüler weitergeben.

Nach den Herbstferien sollen alle Tafeln, Computer und Beamer betriebsbereit sein. Bis dahin muss ihn der ein oder andere Schüler wohl noch verrichten, den unliebsamen Tafeldienst.

Der kommissarische Direktor der Max Planck Schule, Marc Rhein, präsentiert die neuen elektronischen Tafeln seiner Schule, die mit Geldern der Stadt angeschafft wurden.	Foto: Vollformat / Alexander Heimann

Der kommissarische Direktor der Max Planck Schule, Marc Rhein, präsentiert die neuen elektronischen Tafeln seiner Schule, die mit Geldern der Stadt angeschafft wurden. Foto: Vollformat / Alexander HeimannVergrößern

Diesen Artikel ...
Lesezeichen anlegen bei ...
  • Favoriten
  • Mr. Wong
  • Del.icio.us
  • Linkarena
  • Digg
  • Webnews
  • Alltagz
  • Google
  • Yahoo

Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu diesem Artikel zu verfassen. Die Redaktion sichtet jeden Kommentar und entscheidet, ob er freigeschaltet wird. Beleidigungen, nicht nachprüfbare Behauptungen, erkennbare Unwahrheiten und rassistische Andeutungen führen dazu, dass der Kommentar in jedem Fall nicht freigeschaltet wird. Die Kommentare sind Meinungen der Verfasser. Wir weisen darauf hin, dass alle Kommentare nach einigen Wochen automatisch wieder gelöscht werden. Hier kostenlos registrieren.

Die Kommentare sind Meinungen der Verfasser.





Börse

 

Tagesgeld-Vergleich
1 Barclays
2,75 %
2 Deniz-Bank
2,75 %
3 MoneYou
2,75 %
4 Amsterdam Trade Bank
2,70 %
5 Bank of Scotland
2,70 %
Laufzeit:3 Monate; Betrag 10.000 EURO
Festgeld-Vergleich
1 Vakifbank Intern.
3,16 %
2 Deniz-Bank
3,15 %
3 Isbank
3,10 %
4 Autobank
3,07 %
5 Amsterdam Trade Bank
3,00 %
Laufzeit:12 Monate; Betrag 10.000 EURO
Ratenkredit-Vergleich
1 Targobank
4,99 %
2 C&A Bank
5,41 %
3 SKG Bank
5,55 %
4 SWK Süd-West-Kred.
5,75 %
5 1822 direkt
5,85 %
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 EURO
Baugeld-Vergleich
1 BB-Bank
2,78 %
2 1822 direkt
2,81 %
3 Deutsche Bank
2,89 %
4 BKM - Bausparks. Mainz
2,94 %
5 DEVK
2,94 %
Laufzeit:10 Jahre; Betrag 100.000 EURO

Veranstaltungen


Wetter

Rüsselsheim

heiter
-9 – -5 °C
Heute
heiter
-10 – -5 °C
Sonntag
stark bewölkt
-9 – -5 °C
Montag
Mehr Wetter

Fastnachtsfotowettbewerb 2012

Abstimmung

Die neue Facebook-Chronik – was meinen Sie?





Videos

Specials

  • Galeriebild zur Spendenaktion Leser helfen Leser helfen Hier finden Sie alles zur Weihnachtsaktion – und wie Sie spenden können.
  • Kruschel Groß und Klein finden hier alles Neue von unserem knuffigen Zeitungsmonster.
  • Flughafen Frankfurt am Main Flughafenausbau Der Rhein Main Airport wächst - so wirkt sich das auf unsere Region aus
  • opel Opel Was gibt es Neues beim Rüsselsheimer Autobauer? Hier erfahren Sie es.

2 Wochen kostenlos Probelesen










Fuß Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zurück zum Inhalt | Zurück zur rechten Spalte
Ende der Seite Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zurück zum Inhalt | Zurück zur rechten Spalte
0.520222902298 Sekunden