STIFTUNG ALTE SYNAGOGE Zehn besonders engagierte Schülerinnen und Schüler bekommen kostenlose Tickets für die Fahrt
(red). Auf Vermittlung der Regionalen Arbeitsgruppe des Vereins "Gegen Vergessen - für Demokratie" wird eine Fahrt des "Zuges der Erinnerung" von zehn Schülerinnen und Schülern der Gustav-Heinemann-Schule und des Immanuel-Kant-Gymnasiums nach Auschwitz organisiert, die unmittelbar nach den Osterferien stattfindet und von der Stiftung Alte Synagoge finanziell unterstützt wird.
An der Fahrt nehmen insgesamt rund 100 Jugendliche aus dem Bundesgebiet teil. Die Kosten hat die Stiftung Alte Synagoge übernommen.
Ende März fand in der Gustav-Heinemannschule ein letztes Treffen der Schülergruppe statt, die sich intensiv auf die Fahrt vorbereitet hat. Alle eint die große Erwartungshaltung: Sie wollen wissen, wie das Mordsystem Auschwitz konkret funktioniert hat, wie ein Mensch hier zum Täter werden konnte und welche Leiden die Opfer erleiden mussten.
Auswahlkriterien in den beiden Schulen waren ein besonderes schulisches Engagement - speziell im Fach Geschichte - sowie ein ganz spezifisches Interesse an diesem Thema. Eine besondere Rolle spielte auch die Zuverlässigkeit im Arbeits- und Sozialverhalten. Schließlich sollen die Schüler aus den Jahrgangsstufen 11 bis 13 ihre Erfahrungen schriftlich und bildlich festhalten, um darüber anderen berichten zu können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind: Janika Bahrenberg, Charlotte Hörner, Mira Bageerathan, Nuria Mayer, Niko Ulano, Istvan Szalani (alle von der Gustav-Heinemann-Schule) sowie Miryam Frickel, Tamara Simon, Ayline Heller, David Kurbel (alle vom Immanuel-Kant-Gymnasium).
