Von Alexandra Dehne und Ralf Schuster
Schießerei in der Rüsselsheimer Innenstadt: Bei einem Überfall auf die SEB-Bank in der Rüsselsheimer Marktstraße ist es am Freitagmittag gegen 13 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen Täter und Polizei gekommen. Wie die Polizei berichtete, handelt es sich um einen polizeibekannten 39-Jährigen aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg. Vor Ort gab es Gerüchte, er habe in der Bank auch mit einer Handgranate gedroht. Beim Verlassen der Bank sei es zu einem Schusswechsel zwischen Täter und einem Polizeibeamten gekommen.
Aufgrund von Zeugenhinweisen war die Polizei schnell am Ort und erwischte den Täter beim Verlassen der Bank. Er missachtete jedoch die Aufforderung stehen zu bleiben, woraufhin mehrere Schüsse abgegeben wurden. Ein Polizeibeamter traf den 39 Jahre alten Mann am Bein. Daraufhin konnte dieser festgenommen werden. Er ist jetzt im Krankenhaus, ist aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Der 39-Jährige wurde mit drei Schüssen am Bein und an der Schulter verletzt, teilte die Polizei mit. Er hatte die Beamten mit einer Schusswaffe bedroht. Bei seiner Festnahme hatte der Täter die Beute von mehreren tausend Euro bei sich. Der Bankräuber war bereits wegen Bankraubes in Haft gewesen und nur zur Bewährung freigekommen. Er hat bereits 1990 und 2001 Banküberfälle verübt.
Weiterer Überfall bereits am Donnerstagabend
Erst am Donnerstag Abend hatte es einen Raubüberfall auf eine Kreissparkasse an anderer Stelle in Rüsselsheim gegeben. Nach dem Überfall gegen 17.45 Uhr auf eine Bankfiliale in der Gutenbergstraße fahndet die Polizei weiterhin mit Hochdruck nach den beiden bislang unbekannten Tätern.
Es handelt sich um zwei etwa 1,80 Meter große Männer. Beide trugen schwarze Gesichtsmasken. Einer der Täter war mit einer Pistole bewaffnet. Einer der Männer trug eine Jacke mit einem Aufdruck in gelben und roten Buchstaben. Der andere war mit einem schwarzen Shirt mit gelber Schrift bekleidet.
Die Kripo in Rüsselsheim schließt einen Zusammenhang mit dem Überfall auf das Geldinstitut am 23. Dezember des vergangenen Jahres nicht aus. Die Bank hat seinerzeit eine Belohnung von 2.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgesetzt. Die Belohnung wird nun im Zusammenhang des neuerlichen Überfalls auf insgesamt 5.000 Euro ausgesetzt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei in Rüsselsheim bittet um Hinweise von Zeugen. Wem im näheren Umfeld der Bank verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, wird gebeten, sich mit der Kripo unter der Rufnummer 06142/6960 in Verbindung zu setzen.

Probleme und keine Lösungen
Jeder der Vorredner kritisiert Rüsselsheim, okay ist das gute Recht, jeder erkennt ein Problem aber keiner nennt Lösungsvorschläge, was soll denn Ziel sein? DEm Bürger ein subjektives Sicherheitsgefühl geben in dem man eine städtische Cavallerie gründet und sie dann "Stadtpolizei" nennt nur damit der Bürger das Gefühl hat oh da ist Polizei?
Eine Kameraüberwachung in der Stadt einrichten und dann von dn anderen Bürgern das Kommentar bzw. die Anschuldigung des "Überwachungsstaates" vorgehalten bekommmen? Und dann das nächste Argument ich habe ein Recht auf informatielle Selbstbestimmung?
Rüsselsheim ist nicht viel krimineller als andere Städte auch, eine häufung von der kriminalität ist auch nicht erkennbar, aber im zeitalter der Medien verbreiten sich Ereignisse wie ein Lauffeuer.
Sie alle wollen mehr Sicherheit? Super Idee, ich sag Ihnen wie sie das bekommen, wenden Sie sich an die Landesregierung und sagen wir brauchen mehr Polizei, falls dann das Argument kommt, wir haben nicht genug Geld für mehr Polizei, sollte die nächste Frage sein, wieso man nicht einfach wieder den mittleren Dinst einführt?
Geben sie sich nicht mit unechten Polizisten wie "Stadtpolizei" oder dem "freiwilligen Polizeidienst" zufrieden und nennen Sie nicht nur die Probleme sondern bieten Sie Lösungsvorschläge an!
Nicht nur meckern, handeln Sie