Bewährtes Konzept bleibt
08.09.2011 - RÜSSELSHEIM
Von André Domes
WEIHNACHTSMARKT Organisatoren wollen mehr Kunsthandwerk auf dem Marktplatz
Mit vielen „üblichen Verdächtigen“, wie Peter Kolb vom Organisationsteam feststellte, aber auch einigen neuen Gesichtern wie den „Segeltauchern“ und den „Siebenbürger Sachsen“ fand am Dienstag im Hotel Europa ein erstes Treffen zum diesjährigen Rüsselsheimer Weihnachtsmarkt statt. Der 2007 erstmals von der Initiative „Unternehmen Rüsselsheim“ ausgerichtete Markt auf dem Marktplatz feiert in diesem Jahr seine nunmehr fünfte Auflage und kann nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur längerfristigen Förderung durch die Stadt auch optimistischer als bisher in die Zukunft blicken. 2011 wird der Weihnachtsmarkt im gewohnten Rahmen stattfinden, lediglich kleinere konzeptionelle Änderungen stehen an. So müssen diesmal etwa eigene sanitäre Anlagen organisiert werden, da das evangelische Gemeindehaus durch die Sanierung nicht zur Verfügung steht.
„Das war ja unmöglich, dass der Markt immer nur von Jahr zu Jahr genehmigt wird“, zeigte sich Gerhard Hackbarth, Vertreter der Lebenshilfe erleichtert, nun eine längerfristige Rückendeckung der Stadt für die Veranstaltung erhalten zu haben. Auch viele andere Vertreter der rund 30 anwesenden Vereine, Initiativen, Unternehmen und privaten Standbetreiber begrüßten das Bekenntnis der Stadtverordneten zur derzeitigen Form des Weihnachtsmarktes.
Wie in den vergangenen Jahren sollen auch 2011 wieder etwas über 40 Stände auf Marktplatz und in der Marktstraße weihnachtliche Atmosphäre nach Rüsselsheim bringen. Auch die beliebte Eisenbahn und ein Bühnenprogramm wollen die Veranstalter auf dem Platz verwirklichen.
Auf breite Zustimmung stieß am Dienstag der Vorschlag, Stände mit kunsthandwerklichen Angeboten zu vergünstigten Konditionen auf den Markt zu lassen, um das Angebotsspektrum nicht zu einseitig auf die umsatzstärkeren Essens- und Getränkestände zu konzentrieren. Um auch Initiativen mit wenig Personal eine Teilnahme zu ermöglichen, soll auch das tageweise „Hüttensharing“ wieder gestattet sein, so Peter Kolb.
Besonders achten wollen die Veranstalter auf die Einhaltung der gemeinsamen Schließzeiten, um den Besuchern die gesamte Marktzeit über das volle Spektrum bieten zu können. Noch nicht geklärt ist, ob es nach der baumlosen Auflage im letzten Jahr wieder einen Weihnachtsbaum geben wird. Dies soll in einer der nächsten Sitzungen entschieden werden. Spätestens zum nächsten Treffen (27. September) ist dann auch die verbindliche Anmeldung zur Teilnahme möglich, die nach der Devise „so lange die Hütten reichen“ erfolgt.
